Schwerer Unfall auf der FTO

Fünf Verletzte: Wo ist der rücksichtslose Verursacher?

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Ungleiche Kräfte wirkten bei dem Unfall am späten Freitagabend: Links ist das völlig zerstörte Wrack des Dingolfingers zu erkennen, rechts der schwere Geländewagen des Markt Schwabeners. Die FTO war stundenlang gesperrt.

Zu dem schweren Unfall am Freitagabend auf der FTO bei Eitting (wir berichteten) gibt es neue Erkenntnisse. Die Polizei sucht zwei Beteiligte und Zeugen. Wer hat etwas gesehen?

Eitting -  Ein Unfall mit fünf teils schwerst verletzten Insassen und 50 000 Euro Sachschaden hat sich am Freitagabend auf der Flughafentangente Ost an der Anschlussstelle Eitting ereignet. Der mutmaßliche Verursacher fuhr einfach weiter, auch nach einem Lastwagenfahrer sucht sie Polizei. Er könnte ein wichtiger Zeuge sein.

Zum Hergang teilt Sandy Birkner von der Erdinger Polizei mit, dass ein 24 Jahre alter Mann mit seinem Audi Q7 in Richtung Erding unterwegs war. Als er kurz vor 21 Uhr die Einfahrt Eitting passierte, scherte hinter einem Lastwagen auf dem Beschleunigungsstreifen ein unbekanntes Auto direkt auf die FTO aus. Der Audi-Fahrer gab an, er sei in den Gegenverkehr ausgewichen, um dem Wagen nicht ins Heck zu fahren.

Das war eine fatale Entscheidung. Denn der schwere Geländewagen raste frontal in einen Audi A3, in dem sich drei Menschen aus Dingolfing befanden. Der Fahrer des A3 war eingeklemmt und musste schwerst verletzt von den Feuerwehren Erding und Eitting aus dem Wrack befreit werden. Seine Beifahrerin wurde ebenfalls schwer verletzt. Ein Mitfahrer auf der Rückbank sowie der Markt Schwabener und seine Begleiterin erlitten leichte Blessuren. Sie wurden vom BRK und dem Malteser Hilfsdienst in umliegende Kliniken eingeliefert.

Um den Hergang rekonstruieren zu können, bestellte die Staatsanwaltschaft Landshut noch in der Nacht einen Gutachter an die Unfallstelle. Die Polizei Erding sucht dringen Zeugen des Unfalls. Sie sollen sich unter Tel. (0 81 22) 96 80 melden.

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