Polizei meldet Fahndungserfolg

Sexueller Missbrauch in Egmating: Spur führt nach Österreich

Egmating - Aufatmen in der Gemeinde Egmating: Der Speicheltest wegen des sexuellen Missbrauchs an einer Münchnerin (23) ist abgesagt. Die Spur der Polizei führt nach Österreich.

Die Nachricht eines schweren sexuellen Missbrauchs erschütterte Anfang Dezember die Bevölkerung von Egmating. Die zur Täterermittlung anberaumte Speichelprobe wurde aber abgesagt: 108 Egmatinger Männer werden nicht auf ihre DNA untersucht. Das teilte das Polizeipräsdium Oberbayern am Dienstag mit. Der Polizei ist es gelungen, zwei Tatverdächtige zu ermitteln.

„Wir haben den Tatort und die handelnden Personen“

„Wir haben den Tatort und die handelnden Personen“, bestätigte Polizeisprecher Hans-Peter Kammerer. Hintergrund der polizeilichen Maßnahme war die Anzeige einer 23-jährigen Frau, die angegeben hatte, in der Nacht vom 23. auf 24. September von zwei bislang unbekannten Männern in einem widerstandunfähigen Zustand in einer nicht bekannten Wohnung in Egmating schwer sexuell missbraucht worden zu sein. Die Frau irrte danach orientierungslos in Egmating umher.

Nach Presseberichten gab ein Zeuge den entscheidenden Hinweis

Aufgrund der Presseberichte über den sexuellen Missbrauch an der jungen Frau, die wohl von den Tätern unter Drogen gesetzt wurde, meldete sich ein Zeuge aus Egmating bei der Kripo und gab einen Hinweis zur Tatwohnung. Diese Spur führte die Ermittler zum Wohnungsinhaber nach Österreich. Über diesen konnten zwei tatverdächtige Österreicher, ein 21-Jähriger und dessen gleichaltriger Freund, identifiziert werden, die den Kontakt zum Opfer einräumten.

Kripo dankt Egmatingern für ihre Kooperationsbereitschaft

Zur Klärung des Sachverhaltes sind weitere Ermittlungen notwendig. Die Kripo dankt aber allen angeschriebenen Zeugen „für ihre bereits vielfach signalisierte Kooperationsbereitschaft“. 

Rubriklistenbild: © dpa

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