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Winterurlaub in Pandemie-Zeiten

Corona in Bayern: Skifahren im Normalbetrieb? Aiwanger mit deutlichen Worten zu Winter-Tourismus im Freistaat

Hubert Aiwanger steht hinter einem Mikrofon und schaut gedankenversunken nach vorne.
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Bayerns Wirtschaftsminister sieht Wintertourismus zu Corona-Zeiten unproblematisch.

Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat sich in Garmisch-Partenkirchen deutlich für den Wintertourismus ausgesprochen. Bedenken wegen Corona hat er kaum.

  • Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger war heute (29. September) zu Besuch in Garmisch-Partenkirchen.
  • Gemeinsam mit weiteren Verantwortlichen sprach er über den Wintersport in Corona-Zeiten.
  • Seine Worte geben Hoffnung auf ein bisschen Normalität in den bayerischen Bergen.

Garmisch-Partenkirchen - Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat sich bei einer Pressekonferenz am Dienstag (29. September) in Garmisch-Partenkirchen eindeutig für einen möglichst normalen Ablauf des Wintersportbetriebs in Bayern ausgesprochen - trotz Corona. „Wintersport ist in diesem Jahr auf alle Fälle verantwortbar“, so der Freie Wähler-Chef am Dienstag im Riessersee Hotel.

Winter-Urlaub in Corona-Zeiten: Betreiber hoffen auf eine gute Saison

Zwar sei der Sommer-Betrieb für viele Hotels und Gaststätten doch besser gelaufen, als zunächst erwartet, jedoch sorge die aktuell unstetige Lage dafür, dass viele Gäste sehr kurzfristig buchten. Dies sei für viele Betreiber sehr problematisch, wie der Garmischer Hotelier Daniel Schimmer bei der Pressekonferenz mitteilte. Landrat Anton Speer (Freie Wähler) betonte: „Der Tourismus ist überlebenswichtig für uns.“

Wintersport trotz Corona: WIrtschaftsminister Aiwanger zuversichtlich

Die Seilbahnbetreiber planen derzeit einen Betrieb mit Hygienevorschriften, aber ohne Einschränkungen. „Die Skigebiete rechnen damit, dass eine hundertprozentige Belegung der Seilbahnen möglich sein wird“, sagte Klaus Stöttner, Vorsitzender des Tourismusverbands München Oberbayern und CSU-Landtagsabgeordneter.

Sicher ist das jedoch noch nicht. Die Regeln für den Winter werden denjenigen ähneln, die derzeit gelten: Abstandsregeln und Seilbahnbenutzung nur mit Masken. Corona-Vorkehrungen treffen auch die Skischulen, so soll es keine Gruppen mit mehr als zehn Teilnehmern geben. Aiwanger jedenfalls hält Fahrten auch in vollen Gondeln für sicher: „Man ist nur wenige Minuten mit anderen beieinander. Ich bin sogar überzeugt, dass das sicherer ist als im ÖPNV.“

Skifahren in Corona-Zeiten: Angst vor Massenansturm in Oberbayern

Den Landkreis Garmisch-Partenkirchen, der vor Kurzem wegen einer sogenannten „Superspreaderin" in Verruf geraten war, seine Infektionszahlen jedoch schnell wieder in den Griff bekommen konnte, könnte einen noch höheren Ansturm an Wintersport-Touristen erwarten als sonst. Da viele Ski-Gebiete wie zum Beispiel Tirol in Österreich, womöglich unter Reisebschränkungen fallen könnten, ist es zu erwarten, dass, wie schon im Sommer, mehr Menschen den Inlands-Urlaub bevorzugen werden.

Allerdings sind die bayerischen Skigebiete sehr viel kleiner als die Konkurrenz in Österreich und der Schweiz und wären einen Massenansturm von Skiurlaubern womöglich nicht gewachsen. In Garmisch-Partenkirchen und anderen oberbayerischen Regionen war es bereits im Sommer zu Protesten wegen der vielen Touristen gekommen. Aiwanger fürchtet jedoch kein Chaos: „Die Steuerungskonzepte vor Ort sind sehr ausgefeilt.“

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