Über der Donau

Freisinger scheitert mit Slackline-Rekord-Versuch

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Lukas Irmler bei seinem Weltrekord-Versuch.

Straubing - Auf einem schmalen Gummiband wollte Lukas Irmler aus Freising die Donau überqueren. Es sollte ein Weltrekord werden - doch der Profi-Slackliner scheiterte.

Es sollte ein Weltrekord werden: Auf einem schmalen Gummiband, einer sogenannten Slackline, wollte Lukas Irmler am Samstag in Straubing die Donau überqueren - doch der Prof-Slackliner aus Freising scheiterte. Trotz mehrerer Versuche gelang es ihm nicht, ohne Sturz über das 140 Meter lange Band zwischen Herzogschloss und Nordufer der Insel Gstütt zu laufen.

Mehrere hundert Schaulustige waren gekommen, um den Rekordversuch bei einem Picknick zu verfolgen. „Das Erlebnis war toll, es waren hunderte Leute da“, sagte Irmler der Nachrichtenagentur dpa. „Aber da hat der Kopf heute einfach nicht mitgespielt, ich konnte nicht lockerlassen.“

Fünf Versuche gestartet

Irmler startete insgesamt fünf Versuche, musste sich jedoch immer wieder auf das Band setzen, weil er die Balance verlor. Beim fünften Mal beendete er den Marsch in vier bis sechs Metern Höhe über dem Wasser nach einer Unterbrechung und brach damit den Rekordversuch ab. Irmlers persönlicher Rekord über fließendem Wasser liegt bei 60 Metern Länge, in Peru spazierte der Freisinger bereits 5000 Meter über dem Meerespiegel und stellte damit den Höhen-Weltrekord im Slacklining auf.

dpa

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