57-Jährige stirbt im Keller

Sohn will Mutter retten und wird von starkem Rauch gestoppt

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Bei der Suche nach seiner Mutter in deren Haus wurde ein junger Mann vom dichten Rauch im Keller gestoppt. Für die Frau kam jede Hilfe zu spät.

Ismaning–  Gegen 18.50 Uhr wollte ihr 27-jähriger Sohn, der in Ismaning lebt, seine Mutter in deren Einfamilienhaus besuchen. Er fand sie nicht im Erdgeschoss und begab sich daher in den Keller, wo sie sich öfter in einem Raum aufgehalten hatte. Der 27-Jährige bemerkte leichten Rauchgeruch. Beim Öffnen einer Zimmertür kam ihm dichter Rauch entgegen. Er konnte das Zimmer nicht betreten und rief sofort die Feuerwehr.

Die Kohlenmonoxidbelastung war so hoch, dass die Einsatzkräfte mit schwerem Atemgerät in das Kellerzimmer vordrangen, wo sie die leblose Frau auffanden und bargen.

Löschmaßnahmen waren nicht erforderlich, das Feuer war mangels Sauerstoff von selbst erloschen. Wie die Polizei mitteilt, hatte im Zimmer eine Couch gebrannt. Die Brandermittler gehen davon aus, dass die 57-Jährige eine eingeschaltete Halogenlampe umwarf, wodurch die Couch in Brand geriet. Das Zimmer konnte sie wohl nicht mehr rechtzeitig verlassen und erlag vermutlich einer Rauchgasvergiftung. Hinweise auf Fremdverschulden liegen laut Polizei derzeit nicht vor.

„Es ist ein tragischer Unfall“, sagt der Ismaninger Kommandant Werner Kastner. „Halogenlampen werden sehr sehr heiß. Es ist durchaus möglich, dass eine Hallogenlampe eine Couch in Brand setzt.“

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