Soko Margarete aufgelöst - Tatverdacht erhärtet

Krailling - Die Soko Margarete ist am Freitag aufgelöst worden. Der Tatverdacht gegen den Onkel der getöteten Chiara und Sharon hat sich durch die Spurenlage weiter verstärkt.

Der Tatverdacht gegen den Onkel der getöteten Mädchen von Krailling hat sich nach der Auswertung Hunderter Spuren weiter erhärtet. DNA -Spuren des Tatverdächtigen seien mehrfach am Tatort gesichert worden, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Sie seien auch an den Leichen der Mädchen sowie an einer vermutlich als Tatwaffe verwendeten Hantelstange sowie einem Messer festgestellt worden. Die Ermittlungen hätten zudem ergeben, dass ein bei der Tat verwendetes Seil von dem Onkel stammt.

Ein abschließendes Gutachten durch das Institut für Rechtsmedizin stehe allerdings noch aus. Der Tatverdächtige mache weiterhin von seinem Recht Gebrauch, eine Aussage zu verweigern, hieß es. Die personell bereits reduzierte Sonderkommission wurde am Freitag aufgelöst. Die Ermittlungsarbeit wird nun im Rahmen der normalen Arbeit der Mordkomission weitergeführt, wie ein Sprecher sagte.

Am Morgen des 24. März hatte eine Mutter in ihrer Wohnung in Krailling ihre acht- und elfjährigen Töchter tot aufgefunden. Der tatverdächtige Onkel wurde eine Woche später in Peißenberg festgenommen.

Die Polizei hat in dem Fall bislang rund 650 DNA -Spuren, rund 100 Fingerabdrücke und 125 andere Spuren ausgewertet. 200 Beweisstücke seien sichergestellt worden. Bis Freitagnachmittag gingen 215 Hinweise zu dem Fall ein, mehr als 200 Zeugen vernahmen die Ermittler bislang.

dapd

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