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„Schämen Sie sich nicht?“: Jugendamt-Anzeige gegen Echinger Bürgermeister - SPD bezieht Stellung

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Victor Weizenegger, Vorsitzender der SPD Eching
Victor Weizenegger, Vorsitzender der SPD Eching © FT-Archiv

Die anonyme Jugendamt-Anzeige gegen den Echinger Bürgermeister Sebastian Thaler schlägt hohe Wellen: Jetzt meldet sich der SPD-Vorsitzende - mit klaren Worten.

Eching – Nun hat sich auch der SPD-Ortsverein Eching in die Debatte um den „Rundumschlag“ von Bürgermeister Sebastian Thaler bei der Weihnachtsfeier (wir berichteten) zu Wort gemeldet. Besonders im Fokus: die anonyme Anzeige, die beim Jugendamt gegen Thaler wegen angeblicher familiärer Probleme eingegangen war.

Mit der Frage „Schämen Sie sich nicht?“ wendet sich dabei Ortschef Victor Weizenegger „an diejenigen, die meinen, sie müssten jemandem auf Grundlage von Nichts das Jugendamt auf den Hals hetzen“. Hier sei einigen Akteuren offensichtlich jedes Mittel recht, „mutwillig eine Existenz zu zerstören, eine ganze Familie zu zermürben und Menschen psychisch fertig zu machen“.

SPD-Vorsitzender appelliert an die Echinger Bürger

Sebastian Thaler, das unterstrich Weizenegger, habe als Rathauschef politische Fehler begangen -– „das ist für mich unstrittig“. Welche davon straf- oder dienstrechtlich relevant seien, werde von den zuständigen Behörden geklärt.

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An die Echinger appellierte er, „bei allem, was derzeit geredet wird, überlegen Sie bitte, welchen Aussagen Sie trauen wollen, und hinter welchen Aussagen unlautere Machtinteressen stecken könnten. Wir leben in einem Rechtsstaat – solange niemand rechtskräftig verurteilt ist, gilt er als unschuldig.“ (ft)

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