Toyota mit Vollgas von der Straße

Spektakulärer Crash: Auto landet in meinem Garten

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Der Toyota Yaris wurde durch den Eisenzaun und die Granitpfosten regelrecht vor der Haustür abgefangen. Am Sonntag begutachtete Eduard Sailer den Schaden in seinem Garten genauer.

München - Der Garten der freundlichen Familie wurde Samstagnacht Schauplatz eines spektakulären Unfalls: Es ist kurz nach 3.35 Uhr, als eine 30-Jährige in ihrem Toyota Yaris auf der Ingolstädter Straße unterwegs ist.

Eduard Sailer hat einen guten Schlaf. Fest und tief. Und so braucht seine Gattin Sabine schon ein bisserl, bis sie den 57-Jährigen in der Nacht auf Sonntag um kurz vor 4 Uhr wach bekommt. „Du, da liegt ein Auto in unserem Garten“, flüsterte die Unterschleißheimerin ihrem Mann zu. „Was!?“ Eduard Sailer reibt sich die Augen – aber pfeilgrad: Direkt vor der Haustür türmt sich ein roter Toyota auf. Und jede Menge Polizei. „Da dachte ich mir: Was ist denn hier los?“

Über diese Verkehrsinsel raste die Frau und knallte in den Garten.

Der Garten der freundlichen Familie wurde Samstagnacht Schauplatz eines spektakulären Unfalls: Es ist kurz nach 3.35 Uhr, als eine 30-Jährige in ihrem Toyota Yaris auf der Ingolstädter Straße unterwegs ist. Die Frau ist, laut ersten Einschätzungen, zu schnell dran. Eigentlich ist hier nur Tempo 50 erlaubt. Plötzlich gerät die Frau auf die Mitte der Fahrbahn und schießt direkt über eine Verkehrsinsel. Ihr Wagen wird nach oben katapultiert. Krachend knallt er in den Eisenzaun der Sailers, Granitpfosten splittern, das Wrack bleibt rauchend liegen. Stille. Als erstes bemerkt ein Ehepaar aus der Nachbarschaft den Unfall und ruft den Notarzt. „Die Nachbarn haben sich dann auch gleich um die Frau gekümmert,“ erzählt Eduard Sailer. Immerhin: Die Dame hat zwar eine gebrochene Nase, kann aber selbstständig aus dem Wagen krabbeln. Anscheinend stand sie beim Unfall unter Alkoholeinfluss. Vorsichtshalber kommt sie ins Klinikum.

Eduard Seilers Garten am Tag nach dem Unfall.

Sonntag Morgen sah sich Eduard Sailer seinen zerstörten Garten genauer an: „Naja, wir hatten ja Glück, dass die Fahrerin nicht bis zum Haus gekommen ist“, sagt er. „Und es ist gut, dass sie nicht schwerer verletzt wurde. Alles andere hier kann man richten.“ Seit drei Jahren wohnen die Sailers nun in ihrem schmucken Eigenheim an der Ingolstädter Straße. „Hier ist alles perfekt“, sagen die zwei. Nur einen Wunsch haben sie: Dass es bei ihnen bald eine 30er-Zone gibt. Erst vor ein paar Tagen wurde eine Radfahrerin in der Nähe angefahren. „Unsere Straße ist kerzengerade. Da brettern viele Autos viel zu schnell durch. Das ist echt gefährlich.“

Armin Geier

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