Spur von vermisstem Rentner verliert sich am Schwulen-Treff

+
Karl Radmiller wird seit Mitte August vermisst.

München - Am 19. August hatte Karl Radmiller (81) seine Wohnung in Milbertshofen ganz normal verlassen. Seit dem fehlt jede Spur von dem Münchner – bis auf eine:

Sein schwarzer Roller wurde an einem Waldparkplatz an der B471 bei Ismaning gefunden. Bereitschaftspolizisten durchkämmten daraufhin die angrenzenden Isarauen (tz berichtete). Auch ein Leichensuchhund wurde eingesetzt – ohne Erfolg.

Der Waldparkplatz an der Fähre in Ismaning gilt seit vielen Jahren als Schwulen-Treff. Die Ermittlungen der Polizei ergaben: Der alleinstehende 81-Jährige hatte sich hier in den vergangenen Jahren gerne aufgehalten. Offenbar ist Karl Radmiller am Tag seines Verschwindens wieder dorthin gefahren. Hatte er dort einen Unfall, ist er in die Isar gestürzt? Oder ist er gar Opfer eines Verbrechens geworden?

Die Münchner Polizei ermittelt in alle Richtungen. Karl Radmiller ist 1,70 Meter groß, 65 Kilogramm schwer, schlank, Stirnglatze, graumelierte, kurze Haare, Brillenträger, Ohrstecker mit weißem Stein im linken Ohr. Die Polizei bittet weiterhin um Hinweise auf seinen Verbleib.

Mögliche Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München unter Telefon 089/2910-0 in Verbindung zu setzen.

jam

Auch interessant

Meistgelesen

In Flughafen-Nähe: Auto bricht durch Leitplanke - defekter Lkw kommt hinzu
In Flughafen-Nähe: Auto bricht durch Leitplanke - defekter Lkw kommt hinzu
Dieses Traditionsgasthaus wird abgerissen - und dann neu aufgebaut
Dieses Traditionsgasthaus wird abgerissen - und dann neu aufgebaut
Unfall mit drei Lkw und drei Autos
Unfall mit drei Lkw und drei Autos
Ersthelfer retten Radfahrer (50) in Poing das Leben
Ersthelfer retten Radfahrer (50) in Poing das Leben

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion