Auf der A8 bei Weyarn

Standstreifen-Crash: Zwei billige Ausreden

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Die beiden Unfallfahrer lieferten nach dem Crash ein paar fadenscheinige Ausreden.

Weyarn - Am Samstag Nachmittag kam es auf der A8 in Richtung Salzburg bei Weyarn zu einem, laut Polizei, "nicht alltäglichen Verkehrsunfall mit fragwürdigen Angaben".

Ein Oldtimer der Marke Morgan (Symbolbild)

Während eines Staus fuhr ein 61-jähriger Münchner mit seinem Oldtimer der Marke Morgan (ein britischer Sportwagen, dessen Rahmen aus Eschenholz gefertigt ist) den Standstreifen mit eingeschaltetem Warnblinklicht entlang. Er gab später an, Motorprobleme gehabt zu haben und so zur nächsten Notrufsäule "rollen" wollte.

Also "rollte" er in aller Seelenruhe am stehenden Verkehr vorbei. Dies bemerkte ein im Stau stehender 22-jähriger Immobilienmakler aus München mit seinem Opel und zog gleichfalls auf den Standstreifen, um dem Morgan zu folgen. Er wiederum gab später an gedacht zu haben, dass der Standstreifen zum Befahren "freigegeben" gewesen sei.

Dumm nur, dass der Opelfahrer nicht bemerkte, wie der Morganfahrer immer langsamer wurde. Bumm, da krachte es schon! Der 22-Jährige fuhr dem Oldtimer hinten drauf! Es entstand ein satter Sachschaden in Höhe von insgesamt rund 18.000 Euro. Da fällt der Betrag der Ordnungswidrigkeitenanzeige gegen die beiden Standstreifen-Befahrer kaum mehr ins Gewicht.

wi

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