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In bester Lage am Starnberger See: Tapasbar eröffnet - „Alles soll bezahlbar sein“

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Von: Laura Forster

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Mediterranes Flair: Thomas Kaczmarek, Küchenchef Martin Gruber, Dirk Löcher und Harald Puhlfürß (v.l.) im neuen „Comodo“ in den Seearkaden.
Mediterranes Flair: Thomas Kaczmarek, Küchenchef Martin Gruber, Dirk Löcher und Harald Puhlfürß (v.l.) im neuen „Comodo“ in den Seearkaden. © Andrea Jaksch

Ein Ort der Begegnung von Starnbergern für Starnberger, mit gutem Essen und tollem Ambiente: Das war die Idee von Thomas Kaczmarek. Am Freitag eröffnet seine Tapasbar „Comodo“ - in bester Lage am See.

Starnberg – Mit neugierigen Blicken inspizieren die Passanten im Vorbeigehen die neu renovierte Gaststätte am Bahnhofplatz in Starnberg. Immer wieder klopft ein Interessierter gegen die Glastüre. „Die vergangenen Tage waren die Fenster voller Nasen- und Fingerabdrücke“, sagt Thomas Kaczmarek, Eigentümer der Comodo Massivhaus GmbH in Starnberg und neuerdings Restaurantbetreiber.

Neue Tapasbar am Starnberger See: „Wichtig war mir, dass das ein Ort für Starnberger wird“

„Die Leute sind schon ganz gespannt und freuen sich darüber, dass in den Räumen endlich etwas passiert und ein neues Lokal in der Stadt öffnet.“ Ab dem morgigen Freitag, 11 Uhr, bietet das Team von Kaczmarek im „Comodo“ diverse Tapas-, Kaffee- und Kuchenspezialitäten an. „Wir starten mit einem Soft-Opening. Da können sich Interessierte umschauen. Richtig los geht es am Dienstag.“

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Bis Ende 2017 befand sich das „Vis à Vis“ im Erdgeschoss des Gebäudes gegenüber dem Bahnhof See. Nachdem der Eigentümer, die R+V-Versicherung, den Vertrag mit dem Mieter nicht mehr verlängert hatte, zog die Gaststätte „Enjoy“ in das Lokal in Bestlage. Ende 2019 war auch damit Schluss. Seitdem standen die Räume leer.

„Wichtig war mir, dass das ein Ort für Starnberger wird“, betont Kaczmarek. „Ich wohne selbst in Percha und denke mir abends oft, wo ich jetzt am besten hingehe. Man will ja doch nicht immer dasselbe essen.“ Die Tapasbar soll ein Treffpunkt zum Austauschen und Beisammensein für Einheimische werden. „Touristen sind aber auch willkommen“, so Kaczmarek.

„Comodo“ am Bahnhof See: „Es soll alles bezahlbar sein“

Die Idee des Restaurants kam dem Unternehmer Anfang des Jahres bei einem Gespräch mit seinem guten Freund und Fleischsommelier Harald Puhlfürß. „Wir sind beide Genussmenschen und erleben gutes Essen gerne in Maßen statt in Massen. Uns ist aufgefallen, dass so etwas wie eine Tapasbar in Starnberg fehlt“, sagt Puhlfürß. „Thomas hat viele Jahre auf Mallorca gelebt und kennt sich mit der spanischen Küche aus.“ Für Kaczmarek war schnell klar, dass nur diese Räume für sein Restaurant in Frage kämen. Mit seiner Baufirma ist er bereits in den Seearkaden ansässig.

Vor drei Monaten wurde mit den Umbauarbeiten begonnen. Die Wände wurden mit einer besonderen Spachteltechnik verschönert, eine Bild eines spanischen Innenhofs verleiht einen mediterranen Flair, im Eingangsbereich lädt eine Bar zum Kaffee trinken, bequeme Lederstühle im hinteren Teil zum Tapasessen ein.

Ab Freitag zaubert der Küchenchef Martin Gruber, der zuvor im Hotel Schloss Berg tätig war, Leckereien wie Salat von Oktopus, Datteln im Speckmantel mit Mandel, Hühnerbrustfiletspieße mit Knoblauch, Schweinenackenspieße maurische Art oder hausgemachte Hackfleischbällchen in Tomatensoße. Dazu gibt es verschiedene Weine, spanischen Käse, Oliven und Jamón Serrano. „Es soll alles bezahlbar sein“, sagt Kaczmarek. Bis auf die große Tapasplatte kostet kein Gericht mehr als neun Euro.

Neues Lokal am Starnberger See: „Es soll auch Tapas mit bayerischem Touch geben“

„Es soll auch mal Tapas mit einem bayerischen Touch geben“, so Puhlfürß. Bezug zur Region steht für die beiden mit an oberster Stelle, deshalb kommen nicht nur die Lebensmittel aus der Gegend, sondern auch das Personal, das aus fünf Festangestellten und einigen Aushilfen besteht. „Wir bieten ganzjährig einen tollen Arbeitsplatz in der Gastronomie und suchen immer Leute“, sagt der Restaurantbetreiber.

Bis Oktober, solange das Projekt „See and the City“ läuft, darf Kaczmarek seine Speisen und Getränke auch vor dem Laden anbieten. Dafür hat er extra eine Holzterrasse mit Tischen aufbauen lassen. „Ich hoffe natürlich, dass wir das beibehalten könne und im Winter dort heißen Sangria ausschenken können.“ Das „Comodo“ ist dienstags bis samstags von 11 bis 23 Uhr geöffnet. Sonntag und Montag sind Ruhetage.

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