Gerade mal 20 Meter über dem See

Starnberger Tiefflieger enttarnt und verurteilt

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Zeugen fotografierten die Propellermaschine nur etwa 20 Meter über dem See.

München - Ein tief fliegendes Flugzeug über dem Starnberger See hat im Juli Badegäste und Boote in Angst und Schrecken versetzt. Jetzt wurde er verurteilt.

Wie der Münchner Merkur berichtet, wurde der Pilot (59) jetzt vom Luftamt Südbayern zu einer Geldbuße von 2000 Euro verdonnert.

Es war ein herrlicher Sommertag. Josefine T. (Name geändert) ankerte mit ihrem Boot bei Bernried. Entspannung pur. Wellen, Sonne, Möwengekrächze – und ein langsam näher kommendes störendes Gebrumme. Josefine T. blickte Richtung Süden – und sah eine einmotorige Propellermaschine gerade mal 20 Meter hoch über den See rasen: „So was habe ich noch nicht erlebt.“ In Höhe Feldafing drehte der Pilot ab, flog quer über den See und verschwand bei Ambach am Horizont. Womit er nicht rechnete: Zeugen fotografierten seine Maschine und wandten sich an die Polizei. Auf Grund des Kennzeichens konnte er ermittelt werden.

Flugzeuge müssen bei Überlandflügen eine Höhe von mindestens 600 Metern über Grund einhalten. Der Sicherheitsmindestabstand, der in jedem Fall einzuhalten ist, beträgt über bebautem Gebiet 300 Meter, über unbebautem Gebiet sowie Wasserflächen 150 Meter.

Auf merkur-online.de sind Bilder der riskanten Aktion zu sehen.

dw

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