Im Starnberger Wasserpark

25-Jähriger nach Badeunfall im Koma

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Starnberg - Nach einem Badeunfall im Starnberger Wasserpark liegt ein 25-jähriger Mann aus Kabul im künstlichen Koma. Wie der junge Mann im tiefen Wasser untergehen konnte, ist noch unklar. 

Eine Schwimmerin hatte am Sonntagnachmittag den 25-jährigen Asylbewerber aus Kabul am Boden des Beckens in rund 3,5 Meter Tiefe entdeckt und die Bademeister alarmiert. Der junge Mann wurde aus dem Wasser geholt, hatte jedoch bereits einen Kreislaufstillstand. Notarzt und Rettungsdienst sowie den Bademeister gelang die Wiederbelebung. Ärzte im Klinikum Großhadern legten den Schwerverletzten ins künstliche Koma. Ob er bleibende Schäden davonträgt, ist noch nicht absehbar.

Die Polizei hat erst am Tag nach dem Unfall davon erfahren und versucht derzeit, noch Zeugen aufzutrieben. Offenbar hatte sich der Afghane, der nach bisherigen Erkenntnissen nicht schwimmen kann, zunächst im flachen Nichtschwimmer-Becken aufgehalten. Ungeklärt ist, was danach geschah. Hinweise auf eine Unaufmerksamkeit der Bademeister gebe es nicht, sagte Starnbergs Polizeichef Norbert Reller am Dienstag. 

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