Bürger sauer - aber Abhilfe schwierig

„Das ist lebensgefährlich an der Straße“

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Gefährliche Stelle: Fußgänger und Radfahrer müssen sich die Straße nach Grub mit Autos teilen. 

Als „lebensgefährlich“ empfinden Radfahrer und Fußgänger die Strecke nach Grub. Sie müssen die Straße mit Autos teilen. Und das ändert sich auch nicht - aus einem bestimmten Grund.

Kirchheim – „Das ist lebensgefährlich an der Straße.“ Rita Wust aus Kirchheim spricht von der Strecke vom Henschelring nach Grub. Sie wünscht sich entlang dieser Verbindung einen Gehweg. Das machte sie auch bei der Bürgerversammlung öffentlich deutlich.

Wust kann vor allem nicht verstehen, dass so lange nichts passiert ist. Denn bereits vor 15 und dann noch einmal vor zehn Jahren hatte sie diesen Antrag an die Gemeinde gestellt. „Entlang des stark befahrenen Henschelrings, vor allem mit viel Schwerlastverkehr, muss aus meiner Sicht unbedingt ein Geh- und Radweg bis zu den Wohnhäusern an der Alpenblickstraße in Grub her“, fordert sie. „Da donnern die größten Laster bei uns durch, das ist wirklich lebensgefährlich für Radler und auch für Fußgänger.“

Bürgermeister Maximilian Böltl (CSU) kennt diese Gefahrenstelle. Immer wieder hätten sich Bürger beschwert. „Wir waren auch gemeinsam mit einem Verkehrsplaner dort, doch der Grünstreifen auf der westlichen Seite der Straße ist einfach zu schmal für einen Gehweg“, erläutert er. Die einzige Möglichkeit wäre es, die Straße komplett zu verschwenken, um so ausreichend Platz zu schaffen. „Doch das wäre ein größerer Akt, das werden wir jetzt nicht angehen.“ Damit erteilte er Wusts Wunsch eine klare Absage.

Zustimmung hingegen – auch vom Gemeinderat – fand der Wunsch von Hans Ullmann, der kritisierte, dass an zahlreichen Bürgersteigen und Radwegen, etwa hinter dem Räterzentrum, Baumwurzeln so weit herauswachsen, dass sie zu gefährlichen Stolperfallen für Fußgänger und Radler werden. „Ja, das stimmt, ich kenne auch einige Stellen“, bestätigte Böltl. „Darum werden wir uns kümmern. Natürlich möglichst so, dass die Bäume dabei nicht zerstört werden“, betonte er. Kümmern will er sich auch um das Anliegen von Sonja Dirl, die es ärgert, dass Anwohner der Heimstettener Hauptstraße gelbe Säcke bereits Wochen vor der Abholung an die Straße legen. „Das schaut einfach grausig aus.“  

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