Starnberger See

Suche nach vermisstem Leo wird ausgeweitet

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Die Suchboote auf dem Starnberger See.

Starnberg - Die Suche nach dem im Starnberger See vermissten Schüler (13) wird ausgeweitet. Unter anderem soll eine Spezialfirma mit einem speziellen Sonargerät den Boden des Sees abtasten.

Wie der Starnberger Merkur berichtet, brachte die Suche durch die Bereitschaftspolizei am Mittwoch keinen Erfolg. Die Suchmannschaften bemühen sich, das Gebiet einzugrenzen. Wo genau Leo am späten Sonntagnachmittag mit seinem Boot unterwegs war, ist nicht bekannt – nur der Fundort des leeren Bootes rund 50 Meter vom Ufer entfernt etwa 300 Meter südlich des „Undosa“.

Am Sonntag herrschte Ostwind, der das Boot näher ans Westufer getrieben hat. Unter Umständen war der Schüler zum Zeitpunkt des Unglücks, von dem die Polizei ausgeht, 150 bis 200 Meter vom Ufer entfernt. Bei einer Wassertemperatur von um die sieben Grad ist das eine Strecke, die niemand ohne spezielle Schutzausrüstung schwimmen kann – und schon gar nicht im T-Shirt und einer Trainingshose, wie die Polizei die Bekleidung beschrieben hat.

So weit draußen ist der Starnberger See 50, stellenweise mehr als 70 Meter tief. Deswegen wird voraussichtlich am Freitag ein Unternehmen ein so genanntes Schleppsonar einsetzen, das tief im Wasser den Seeboden absucht. Das bisher abgesuchte Gebiet ist fast zwei Quadratkilometer groß. Die genauen Umstände des Verschwindens sind bisher nicht geklärt. Die Kripo Fürstenfeldbruck ermittelt.

ike

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