Retter am Sonntag im Dauereinsatz

Wahnsinn auf der Isar: Eltern völlig betrunken, Kinder unterkühlt

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Ein Großaufgebot an Rettungskräften suchte nach dem vermissten 16-Jährigen an der Isar bei Wolfratshausen.

Wolfratshausen - An der Isar hat ein Großaufgebot einen 16-Jährigen gesucht, der vermutlich ertrunken ist. Zufällig konnten die Retter auch vier Kindern und Schlauchbootfahrern in Notsituationen helfen.

Seine Begleiter wollten ihn noch aus dem Wasser ziehen, aber die Isar war stärker. Am Samstagnachmittag ist ein 16-jähriger Asylbewerber aus Afghanistan in der Pupplinger Au von der Strömung mitgerissen worden. Eine groß angelegte Suchaktion war erfolglos. Der Jugendliche ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ertrunken. Andere Fälle, in denen die Rettungskräfte am Wochenende an Isar und Loisach eingreifen mussten, gingen dagegen - dank der Retter - glimpflich aus.

Auch Schlauchbootfahrer und vier Kinder sind in Not geraten

Während des Sucheinsatzes begegneten den Einsatzkräften mehrere Schlauchbootfahrer, die in Not geraten waren. Vier Kinder und ihre Eltern waren etwa 300 Meter südlich vom Ickinger Wehr mit zwei Kanus gekentert, sagt Bernhard Link von der DLRG. „Die Kinder waren stark unterkühlt. Der Rettungsdienst hat sie versorgt.“ Die Eltern waren bei der Bootstour, die in Bad Tölz begonnen hatte, offenbar stark alkoholisiert. Eine andere Gruppe Schlauchbootfahrer verpasste wegen der Strömung den geplanten Ausstieg an der Marienbrücke. 80 Meter weiter blieben sie im Gebüsch hängen. Die Ergertshauser Feuerwehr griff ein.

Labrador treibt in Loisach - Suche bleibt ohne Erfolg

Nicht nur Menschen, sondern auch ein brauner Labrador beschäftigte die Ehrenamtlichen von Feuerwehr und Wasserwacht. Er ist kurz vorm Weidacher Wehr in der Loisach wahrscheinlich ertrunken.

Details zu den drei Suchaktionen lesen Sie hier auf Merkur.de

dor

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