Taucherin stirbt nach Unfall im See

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Seeburg bei Allmannshausen: Die dort im Starnberger See verunglückte Münchnerin hat kaum Überlebenschancen.

Allmannshausen - Alle Bemühungen waren vergebens: Eine 29-jährige Münchnerin, die am Samstagabend nach einem Tauchunfall im Starnberger See reanimiert werden musste, ist am Montag im Krankenhaus gestorben.

Die 29-jährige Frau war am Samstag mit einer Reihe anderer Taucher am späteren Abend vor der Seeburg in Allmannshausen zu einem Nachttauchgang aufgebrochen - nach Angaben von Starnbergs Polizeichef Norbert Reller jedoch hätten die Taucher an Land bleiben müssen, weil für den Starnberger See ein Nachttauchverbot gilt. Die Münchnerin hatte in zehn Metern Tiefe Probleme bekommen, war mit einem Kollegen aufgetaucht und an der Oberfläche bewusstlos geworden. Sie war am Ufer reanimiert und ins Klinikum Großhadern gebracht worden. Ihr Zustand war kritisch, verschlechterte sich weiter - am Montagnachmittag ist die Frau gestorben. Das bestätigte das Polizeipräsidium Nord am Abend auf Anfrage.

Reller zufolge kommt eine technische Ursache in Betracht, die Ermittlungen laufen jedoch noch. Die Kripo sei informiert.

Vor allem an der Seeburg vor Allmannshausen nahe Berg hatte es in den vergangenen Jahren zahlreiche Tauchunfälle gegeben, bei denen elf Menschen ums Leben kamen und mehr als 30 teils schwer verletzt wurden. 2008 wurden die Tauchregeln verschärft, seither gab es keinen tödlichen Unfall mehr.

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