Termin für Müller-Brot-Kaufvertrag offen

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Nach wie vor ruht die Produktion bei Müller-Brot.

München - Die geplante Rückübernahme der insolventen Bäckereifirma Müller-Brot durch den alten Besitzer Klaus Ostendorf verzögert sich. Der Insolvenzverwalter gibt sich überrascht von Ostendorfs Aussagen.

“Es gibt noch keinen Termin für einen Kaufvertrag“, sagte der Sprecher des Insolvenzverwalters Hubert Ampferl am Montag und zeigte sich zugleich überrascht von Ostendorfs Aussage, es werde noch verhandelt: “Davon wissen wir nichts“, sagte Sprecher Christoph Möller. Ostendorf und sein Geschäftsführer Stefan Huhn hätten ein unterschriebenes Angebot vorgelegt, und der Gläubigerausschuss habe es am Donnerstag angenommen.

Dagegen hatte Ostendorf der Münchner Zeitung “tz“ vom Samstag zufolge gesagt: “Die Verhandlungen laufen noch, ich kann dazu nichts sagen, es gibt ja weitere Bieter.“Und er fügte hinzu: “Nach wie vor ist über den Verkauf noch nichts verbindlich entscheiden, das geschieht erst nächste Woche.“

Bei der Lebensmittelaufsicht des Landratsamts Freising hatte Ostendorf um einen Termin für die Kontrolle und Freigabe der Brotfabrik in Neufahrn angefragt, die wegen massiver Hygienemängel seit 30. Januar stillgelegt ist. Aber “es gibt noch keinen Termin“, sagte die Sprecherin des Landratsamts, Eva Dörpinghaus, am Montag.

Etwa 700 der 1100 Beschäftigten sind nach dem Auslaufen des Insolvenzgeldes seit Montag auf Arbeitslosengeld angewiesen. Ostendorf will nur noch 400 Mitarbeiter sowie 151 der 230 Filialen übernehmen.

dpa

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