Anschlag auf New York geplant?

Terrorverdächtige am Münchner Flughafen aufgegriffen

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Die Bundespolizei am Münchner Flughafen reagierte auf die anonyme Terrorwarnung.

München - Terror-Angst am Münchner Flughafen: Kurz vor dem Jahrestag der Anschläge des 11. Septembers nimmt die Bundespolizei offenbar zwei Terrorverdächtige fest, die neue Anschläge geplant haben sollen.

Am 11. September fanden in aller Welt Gedenkveranstaltungen statt - es wurde an die Opfer des Terroranschlags am 11. September 2001 in New York erinnert. Und offenbar fast genau elf Jahre nach dem verheerenden Attentat wurden am Münchner Flughafen zwei Afghanen festgenommen - unter Terrorverdacht. Dies berichtet die Bild-Zeitung.

Nach einem anonymen Hinweis - eine Mail vom 8. September, die vor einem Terroranschlag warnt und zwei Fotos der angeblichen Täter beinhaltet - griff die Bundespolizei am Franz-Josef-Strauss-Flughafen am Montag nur wenige Stunden vor dem Jahrestag zwei Männer (27 und 32 Jahre alt) auf.

Laut eines geheimen Schreibens des Bundesinnenministeriums, das der Bild vorliegen soll, wollten die Terrorverdächtigen "ein Flugzeug entführen und als Anschlagsmittel entweder in ein Hochhaus in New York, den CN-Tower in Toronto oder gegen den US-Stützpunkt Guantanomo Bay auf Kuba steuern".

Bilder vom 11. September 2001

Bilder vom 11. September 2001

Laut Bundesinnenministerium soll es sich um "Al-Quaida-Terroristen" handeln, die "am 9. September 2012 mit afghanischen Pässen und Touristenvisa nach Belgrad fliegen sollen. Dort würden ihnen gestohlene/gefälschte britische Pässe übergeben".

Am Montag dann fallen den Bundespolizisten in München zwei Afghanen auf, die in einer Maschine aus Belgrad mit gefälschten britischen Pässen am Münchner Flughafen landen und den Fotos der Männer aus der anonymen Mail ähneln. Die Beamten greifen sofort zu und verhören die Verdächtigen noch an Ort und Stelle.

Die schlimmsten Terroranschläge seit dem 11. September

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Noch ist unklar, ob die beiden tatsächlich ein Attentat planten. Bislang streiten die Männer alles ab, stellten sogar einen Asylantrag. Ein Polizeifahnder hält es laut Bild nicht für ausgeschlossen, dass es sich "um eine Fehde zwischen Schleuserbanden" handelt. Das Bundesinnenministerium ließ gegenüber Bild lediglich mitteilen: "Aufgrund eines Hinweises wurden zwei Reisende festgenommen und nach eingehender Überprüfung der bayerischen Polizei übergeben.“

dh

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