Kuppel als Rauchabzug

Brand in Therme Erding - "Galaxy stark verraucht"

Erding - Feuerwehreinsatz in der Therme Erding: Im Rutschenparadies Galaxy ist am Dienstag in einem Fahrstuhl ein Feuer ausgebrochen.

In der Therme Erding ist in der Nacht auf Dienstag ein Feuer ausgebrochen. Betroffen war der 2007 eröffnete Rutschenpark Galaxy. Im Schacht des Doppel-Fahrstuhls, der die Badegäste unter die Kuppel zu den Rutschen bringt, war es vermutlich in Folge eines technischen Defekts zum Brand eine Starkstromkabels mit starker Rauchentwicklung gekommen.

Gegen 6 Uhr wurde der Brand erkannt. Die Feuerwehr Altenerding rückte mit einem kompletten Löschzug und über 20 Einsatzkräften an, dazu Polizei und BRK-Rettungsdienst. Deren schnelles Eingreifen verhinderte Schlimmeres.

Markus Irl, Zweiter Kommandant, leitete den Einsatz und sagte unserer Zeitung: „Als wir am Objekt eingetroffen sind, war das Galaxy bereits stark verraucht.“ Unter Atemschutz drangen die Feuerwehrleute in die Halle vor. „Es stelle sich schnell heraus, dass der Brandherd im Bereich des Fahrstuhlschachts lag“, so Irl weiter. Weil Flammen zu sehen waren, wurde eine Löschwasserleitung aufgebaut. Mit gut 1000 Litern wurde der Schacht gelöscht.

Beim Rauchabzug setzte die Feuerwehr auf die Technik der Therme. „Wir haben die Kuppel geöffnet und dann herrschte rasch wieder freie Sicht“, so der Vize-Kommandant weiter. Bereits eine gute Stunde später konnte die Feuerwehr wieder abrücken.

Marcus Maier von der Therme versicherte, „dass der Badebetrieb nicht beeinträchtig ist“. Während der Schulzeit öffnet das Galaxy erst nachmittags. „Alles läuft regulär, nur die Aufzüge sind bis voraussichtlich Ende der Woche außer Betrieb“, so Maier, den Schaden auf rund 30 000 Euro beziffert. Vor fast genau drei Jahren war in der Therme eine Sauna ausgebrannt – wiederum außerhalb der Öffnungszeiten. In beiden Fällen wurde niemand verletzt.

ham

Rubriklistenbild: © Michael Westermann

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