Radler rast gegen Bückenpfeiler

Todesrätsel von Hohenbrunn: Unfall oder Selbstmord?

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Die Brücke in Hohenbrunn: Hier kam der Fahrradfahrer zu Tode.

München - Ein Radler rast in Hohenbrunn gegen ein Bückenpfeiler und verstirbt noch an der Unfallstelle. Nun rätselt die Polizei, ob es tatsächlich ein Unglück war oder ob sich der Fahrradfahrer das Leben nehmen wollte.

Auf der Taufkirchener Straße in Hohenbrunn fand ein Zeuge am Sonntag um 10.15 Uhr einen schwerst verletzen Radfahrer: Er muss gegen den Brücken-Betonpfeiler gerast sein, an dessen Fuß er liegt.

Der Verunglückte ist ein Ingenieur (46) aus Ottobrunn - in seiner Wohnung wurde ein Abschiedsbrief gefunden. Die Polizei schließt daher nicht aus, dass es sich bei dem vermeintlichen Unfall um einen Selbstmord handeln könnte. Den Verunglückten selbst kann man nicht mehr fragen. Er starb noch am Unfallort.

Das Unglück ereignete sich am Anfang der Unterführung - kein sehr steiler Berg, aber lang genug, um gehörig Fahrt aufzunehmen. Am Betonpfeiler zeugen die Abdrücke des Fahrradreifens von dem heftigen Aufprall. Um den Ablauf genau zu klären und auszuschließen, dass ein Fremdverschulden vorliegt, bittet das Unfallkommando  der Polizei (089/6216-3322) um Hinweise.

Dorita Plange

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