Tödlicher Grill-Unfall: Staatsanwaltschaft ermittelt

Freising - Hat die Mutter den Grill in die Wohung gestellt? Diese Frage und was genau sich in der Lerchenfelder Wohung am Neujahrstag abgespielt hat, ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft.

Vergiftung! Zwei Tote in Freisinger Wohnung

Nach dem tragischen Tod eines 43-jährigen Mannes und seiner zehnjährigen Tochter am Neujahrstag in Lerchenfeld ermittelt jetzt die Landshuter Staatsanwaltschaft. Wie deren Pressesprecher Ralph Reiter mitteilt, gehe es jetzt darum, die näheren Umstände des Unglücks aufzuklären. „Dafür müssen Befragungen aller Beteiligter durchgeführt werden“, erklärt Reiter.

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Ein Gutachter hatte bereits am Sonntag bestätigt, dass es der in der Wohung abgestellte, noch glimmende Grill war, der so viel Kohlenmonoxid produzierte, dass Vater und Tochter vergiftet wurden. Die 36-jährige Mutter, die 14-jährige Tochter und der zweijährige Sohn hatten überlebt. Momentan sieht es laut Reiter so aus, dass die Frau das Gerät vom Balkon nach drinnen geschoben hat: „Dann kommt eventuell der Tatbestand der fahrlässigen Tötung in Frage.“ Ob man das aber weiter verfolge sei fraglich. Wahrscheinlicher ist es, „dass das Verfahren eingestellt wird, weil die Folgen der Tat ohnehin so schlimm sind“.

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