Landkreis Erding

Tödlicher Unfall bei Hörlkofen: 41-Jährige stirbt

Völlig zerstört wurde der Kleinwagen bei der Frontalkollision. Die Fahrerin starb in der Unfallklinik Murnau.
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Völlig zerstört wurde der Kleinwagen bei der Frontalkollision. Die Fahrerin starb in der Unfallklinik Murnau.
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Völlig zerstört wurde der Kleinwagen bei der Frontalkollision. Die Fahrerin starb in der Unfallklinik Murnau.

Erding - Erneut mussten Einsatzkräfte am Samstag zu einem schweren Unfall im Landkreis Erding ausrücken. Nach einem Frontalzusammenstoß starb eine 41-Jährige an ihren schweren Verletzungen.

Für diesen Unfall gibt es keine Erklärung. Auf gerader Strecke gerät am Samstagnachmittag ein 37-Jähriger mit seinem VW Sharan auf die Gegenfahrbahn und rammt einen VW Lupo. Dessen Fahrerin (41) wird so schwer verletzt, dass sie später im Krankenhaus stirbt.

Die Staatsstraße 2331 ist zwischen Hörlkofen und Fendsbach im Kreis Erding über einen Kilometer lang ohne Kurve und übersichtlich. Am Samstag gegen 16 Uhr regnete es dort nicht, es gab kein Eis, keinen Schnee und keine tiefstehende Sonne. Und trotzdem kam der 37-Jährige in seinem VW Sharan auf die Gegenfahrbahn. Dies sagten Augenzeugen hinterher. Die 41-Jährige versuchte offenbar noch verzweifelt auszuweichen. „Sie hat noch reagiert und war mit ihrem Auto schon auf dem Seitenstreifen“, sagte ein Retter zur tz. Vergeblich. Der rund 1700 Kilogramm schwere Sharan erwischte den Lupo fast frontal. „Der Kleinwagen hatte dem Van nicht viel entgegenzusetzen“, sagte Polizeihauptkommissar Josef Mairoth von der Polizei Erding gegenüber dem Erdinger Anzeiger.

Der Aufprall muss fürchterlich gewesen sein. Laut Aussagen der Retter lagen die beiden Wracks rund 80 Meter voneinander entfernt. Auf der ganzen Straße waren Trümmer verstreut. Der Lupo stand am Straßenrand auf dem Radweg, der Sharan war in ein angrenzendes Feld geschleudert worden.

Die Retter trafen schon wenige Minuten später am Unfallort ein. Die Frau aus Wasserburg wurde reanimiert und per Rettungshubschrauber in die Unfallklinik Murnau gebracht. Dort starb sie in der Nacht auf Sonntag.

Ihr 58-jähriger Lebensgefährte, der mit im Auto saß, wurde mit einem schweren, aber nicht lebensgefährlichen Bauchtrauma ins Klinikum Ebersberg gebracht. Der Unfallverursacher erlitt einen Bruch des Sprunggelenks und kam ins Klinikum Erding.

Laut Polizei ist es noch nicht klar, wa­rum der Mann, der von seinem Wohnort Reithofen in Richtung Erding unterwegs war, auf die Gegenfahrbahn geriet. Zeugen wollen an der Unfallstelle beobachtet haben, dass der Familienvater (zwei Kinder) nach dem Unfall mit seinem Mobiltelefon in der Hand neben seinem zerstörten Auto saß. Ob er das Handy bereits während der Fahrt benutzte, ist derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Anzeichen für Alkohol am Steuer hätten auf den ersten Blick nicht vorgelegen, so die Polizei. Eine Blutprobe wird noch untersucht.

Traurige Nachrichten gab es an diesem Wochenende auch aus der Land- und Forstwirtschaft: Ein 42-Jähriger aus dem Kreis Schwandorf, der am Freitag beim Baumfällen von einem Ast am Kopf getroffen wurde, starb wenige Stunden später im Regensburger Krankenhaus. Ein 44-Jähriger wurde am Samstagnachmittag bei Maitenbeth (Kreis Mühldorf am Inn) bei Waldarbeiten von einem Baum eingeklemmt. Er erlag am Unfallort seinen Verletzungen. Bei Arbeiten auf einem Scheunendach stürzte am Samstagnachmittag ein 64-Jähriger aus rund fünf Metern auf den Betonboden. Er wurde tot von Angehörigen aufgefunden.

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Volker Pfau

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