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Bei Überholmanöver die Kontrolle verloren: 23-Jähriger kommt ums Leben

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Von: Nikola Obermeier

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Für den Fahrer dieses Ford kam jede Hilfe zu spät. Der 23-Jährige hatte beim Überholen die Kontrolle über sein Auto verloren und krachte in den Gegenverkehr.
Für den Fahrer dieses Ford kam jede Hilfe zu spät. Der 23-Jährige hatte beim Überholen die Kontrolle über sein Auto verloren und krachte in den Gegenverkehr. Foto: hab © hab

Ein 23 Jahre alter Autofahrer aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck ist am Mittwochnachmittag bei einem Unfall auf der B 471 ums Leben gekommen.

Bergkirchen – Den Einsatzkräften bot sich ein schrecklicher Anblick: Der Unfallort auf der B 471 zwischen den Ausfahrten Feldgeding und Dachau-Süd glich einem Trümmerfeld. Ein 23-Jähriger aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck hatte auf der B 471 die Kontrolle über seinen Ford verloren. Er prallte frontal in den VW einer entgegenkommenden 42-Jährigen. Der junge Mann starb noch an der Unfallstelle, die Frau wurde schwer verletzt.

Dass das Glatteis und die schlechten Straßenverhältnisse der Grund für den Unfall waren, „können wir nicht ganz ausschließen“, sagte Polizeioberkommissar Matthias Kammerer. Aber genauso könne überhöhte Geschwindigkeit die Unfallursache sein. Das müsse nun ermittelt werden.

Gegen 14.30 Uhr war der Ford-Fahrer auf der die B 471 von Olching in Richtung Oberschleißheim unterwegs, wie die Polizei Dachau in einem Pressebericht mitteilte. In Gemeindebereich Bergkirchen, kurz nach der Abzweigung nach Günding, überholte er im zweispurigen Bereich ein weiteres Fahrzeug. Während des Überholvorgangs verlor er laut Polizei die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet in den Gegenverkehr. Der 23-Jährige krachte in den VW einer 42-jährigen Frau aus dem Landkreis Dachau.

Tödlicher Unfall auf der B 471: Gutachter soll Ursache ermitteln

Der 23-Jährige verstarb an der Unfallstelle. Die 42-Jährige wurde mit schweren Verletzungen von einem Rettungswagen in ein Klinikum eingeliefert.

Die B 471 war zur Unfallaufnahme sowie zur Ermittlung der Unfallursache bis in die Abendstunden komplett gesperrt. Die Polizei Dachau stimmt die weiteren Ermittlungen eng mit der Staatsanwaltschaft München II ab. Ein Gutachter wurde zur Ermittlung der Unfallursache eingesetzt.

Die Freiwilligen Feuerwehren der umliegenden Gemeinden sowie das THW Dachau waren für Rettungs- und Bergungsarbeiten im Einsatz. Außerdem übernahmen die freiwilligen Helfer Absperrmaßnahmen.

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