Schwerer Unfall mit drei Beteiligten zwischen Aschheim und Kirchheim

Totalsperre auf der A99: Unfall mit Gefahrgutlaster

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Aschheim/ Kirchheim  - Viel Geduld brauchten Autofahrer heute morgen auf der A99: Nach einem schweren Unfall mit Gefahrgut gegen 4 Uhr zwischen Aschheim und Kirchheim war die A99 in Fahrtrichtung Süd bis um 7 Uhr total gesperrt. Anschließend erst konnte der linke Fahrstreifen für den Verkehr freigegeben werden. Der Verkehr staute sich rund zehn Kilometer, meldet die Autobahnpolizei. Gegen 9 Uhr war die Unfallstelle dann komplett geräumt. 

Ein 25-jähriger Lkw-Fahrer aus dem Landkreis Ebersberg, der das Gefahrgut geladen hatte, fuhr auf das Anhängergespann eines 28-jährigen Bulgaren auf, der einen VW geladen hatte. Dieser riss ab und der VW landete umgekehrt auf dem Autodach liegend zwischen dem mittleren und dem linken Fahrstreifen. Beide Unfallbeteiligten betätigten sofort die Warnblinkanlage, und der Verkehr floss laut Polizei zunächst problemlos an der Unfallstelle vorbei. Ein 38-jähriger Pole jedoch erkannte die Gefahr zu spät, rammte mit seinem Lkw  den stehenden Lkw-Anhänger mit dem Gefahrgut und beschädigte dabei die Beifahrerseite seines Führerhauses, so dass er von der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Wrack befreit werden musste. Er blieb aber, ebenso wie alle anderen Unfallbeteiligten, unverletzt. 

Zur Bergung des Gefahrguts musste die Feuerwehr zunächst die Ladung prüfen und sicherstellen, dass keine gefährlichen Schadstoffe austraten. Die A99 wurde daher bis 7 Uhr total gesperrt, anschließend erst konnte der linke Fahrstreifen für den Verkehr freigegeben werden, was zu erheblichen Stauungen in und um den Landkreis und die Stadt München führte. Gegen 9 Uhr war die Unfallstelle dann komplett geräumt. Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren Aschheim, Unterföhring und der ABC Zug des Landkreises München. 

Die Autobahnmeisterei Hohenbrunn sicherte die Unfallstelle ab und begleitete den noch fahrfähigen Lkw samt Gefahrgut von der Autobahn zu einem Speditionsgelände, wo er entladen wurde. Es entstand ein Sachschaden im niedrigen sechsstelligen Bereich, teilt die Autobahnpolizei Hohenbrunn mit.

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