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Nach schwerem Traktor-Unfall in Hohenpeißenberg: Mehr Details bekannt - Jugendlicher stellt sich Polizei

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Von: Theresa Kuchler

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Das Traktorgespann fanden die Einsatzkräfte mehrere hundert Meter vom Unfallort entfernt.
Das Traktorgespann fanden die Einsatzkräfte mehrere hundert Meter vom Unfallort entfernt. © Hans-Helmut Herold

Die Ermittlungen zu dem schweren Unfall mit einem Traktorgespann in Hohenpeißenberg laufen auf Hochtouren. Ein Jugendlicher stellte sich der Polizei – ob er der Fahrer war, ist aber noch unklar.

Hohenpeißenberg – Zwei Tage nach dem schweren Unfall in Hohenpeißenberg, bei dem elf junge Menschen von einem Traktoranhänger stürzten und teils schwer verletzt wurden, werden mehr Details bekannt. Wie berichtet, hatte die Gruppe auf dem Anhänger an einer Biertischgarnitur gefeiert. Als das Bulldoggespann in eine scharfe Rechtskurve einbog, schleuderte es die Feiernden zu Boden. Wer am Steuer saß, ist laut Polizei noch nicht eindeutig geklärt.

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Anders als bislang angenommen, blieb der Hänger nicht an der Unfallstelle liegen. Wie der Dienststellenleiter der Schongauer Polizei, Herbert Kieweg, auf Nachfrage erklärt, hätten zwei Beteiligte das gesamte Traktorgespann noch gut 500 Meter weiter gefahren – nachdem der Rest der Gruppe bereits verletzt am Boden lag.

Traktor-Unfall in Hohenpeißenberg: Jugendlicher stellt sich Polizei - ob er der Fahrer war, ist unklar

Die Polizei fand den Traktor samt Anhänger auf einer Wiese an einer Seitenstraße in Hohenpeißenberg. Die Personen, die das Gespann dorthin verfrachtet hatten, konnten die Beamten im Gemeindebereich aufhalten. Ihre Personalien sowie die aller anderen Unfallbeteiligten stehen mittlerweile fest. Demnach stammen die 18- bis 25-Jährigen aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen.

Der Polizeidienststellenleiter bestätigt, dass sich ein Jugendlicher bei der Polizei in Murnau gestellt hat. Im Beisein seiner Mutter habe er eingeräumt, der Fahrer zu sein, der nach dem Unfall geflüchtet war. Ob es sich bei dem Jugendlichen tatsächlich um den Fahrer handelt, werde geprüft, so Kieweg.

Ermittlungen zum Unglück dauern an: Aussagen „teils sehr konträr“

Die Frage, ob der Jugendliche bei seinem Geständnis alkoholisiert oder nüchtern war, konnte am Montag nicht beantwortet werden. Insgesamt verweist die Polizei in Schongau darauf, dass die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen sind. Die Aussagen, die laut Kieweg „teils sehr konträr sind, müssen erst überprüft werden“.

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