Schülerin von Ampel erschlagen

Trauer um Engel Viwi kennt keine Grenzen

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Kerzen, Blumen und Stofftiere wurden an der Unglücksstelle niedergelegt.

Unterföhring - Die 17-jährige Viwi ist in der Silvesternacht von einem Ampelmast erschlagen worden, weil ein betrunkener Autofahrer dagegen gefahren war. Nun trauern Familie und Freunde.

Viwi.

Für Fußgänger leuchtet die Ampel grün, für Autofahrer rot und das Licht der vielen Kerzen flackert gelb-orange. Allein letztere und die vielen Trauerbriefe erinnern an diesem kalten und grauen Montagmittag an der Kreuzung Münchner Straße/Alte Münchner Straße daran, was viele in Unterföhring niemals vergessen werden: der schreckliche Tod von Viwi (17) in der Silvesternacht. Ein Brief, den eine Hülle vor dem Regen schützt und der an einer Warnbake hängt, beginnt mit: „In Erinnerung an eine wunderbare Freundin. Du warst immer so ein lebensfroher, lustiger und glücklicher Mensch.“

Kaum mehr als fünf Stunden waren im Jahr 2016 vergangen, als Viwis Leben endete. Zusammen mit einer Freundin wollte die 17-jährige Schülerin des Garchinger Gymnasiums nach einer Silvesterfeier nach Hause gehen. Doch daheim kam sie nie an. Viwi wurde erschlagen von einem Ampelmast, nachdem dieser umknickte, weil ein 21-Jähriger mit seinem BMW dagegen gerauscht war. Später stellte die Polizei bei dem jungen Mann aus dem Landkreis Kelheim einen Alkoholwert im Blut von 1,5 Promille fest. Der BMW-Fahrer sitzt nun in der Psychiatrie.

Montagmittag in Unterföhring am Unfallort: Drei Tage sind seit Viwis Tod vergangen. Die Ampel an der Todeskreuzung ist bereits repariert. Einen ausführlichen Bericht lesen Sie auf unserem Partnerportal Merkur.de.

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