Trauer im Hause Rosemeyer

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Bernd Rosemeyer trauert um seine Frau Michaela: Sie starb im Kreise ihrer Liebsten.

München - Michaela Rosemeyer-Gräfin zu Castell ist nach langer Krankheit am Freitag im Alter von 66 Jahren im Kreise ihrer Familie verstorben.

Trotz schwerer Krankeheit war Michaela Rosemeyer-Gräfin zu Castell auch in den letzten Wochen eine Frau, die ihrer Familie Kraft und Perspektive gab. Jetzt müssen ihr Mann, der bekannte Münchner Orthopäde Prof. Bernd Rosemeyer, ihre Tochter und ihr Sohn, ihren Weg ohne die geliebte Frau und Mutter weitergehen. Am Freitag starb die engagierte Unternehmerin im Kreise ihrer Lieben in im Alter von 66 Jahren in Grünwald.

Wer das Vergnügen hatte, die Tochter der österreichischen Schauspielerin Luise Ullrich und des Grafen Wulf-Diether zu Castell-Rüdenhausen zu treffen, der wurde schnell von ihrem Optimismus angesteckt. Herausforderungen meisterte die Schwiegertochter von Meisterfliegerin Elly Beinhorn mit Bravour. Den Forellenhof ihres Vaters im Griestal , den die gelernte Innenarchitektin nach dem Tod ihrer Eltern übernahm, machte die Gräfin, zu einer Qualitätsmarke.

Abnehmer ihrer edlen Produkte („Castell – Quelle der Qualität“) waren bekannte Feinkosthäuser und Fluggesellschaften. Materielle Dinge waren ihr aber nie wichtig. In einem Gespräch mit der Zeitung Die Welt antwortete sie auf die Frage, was sie nie hergeben würde: „Mein Mutter hat 1984 ein Bild gemalt mit dem Titel ,Zukunft‘. Es zeigt einen Wanderer, der fröhlichen Schrittes auf das Unbekannte zugeht und der alles Irdische mit leichtem Herzen zurücklässt.“

tz

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