Niklas Süle schwer verletzt: FC Bayern bestätigt Horror-Diagnose

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Auch sieben weitere Flughäfen betroffen

Trubel am Flughafen München: Etwa 100 Flüge fallen aus

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Am Flughafen München streiken Sicherheitsmitarbeiter, die Folge: rund 100 Flüge fallen aus.

Chaos am Dienstag: Die Sicherheitsmitarbeiter am Münchner Flughafen legen die Arbeit nieder. Für Fluggäste heißt das: Etwa 100 Flüge fallen aus – und Verspätungen sind nicht auszuschließen.

Update, 13.20 Uhr: Die bundesweiten Warnstreiks haben auch am Flughafen in München zu zahlreichen Flugausfällen geführt. Rund 100 Flüge mussten am Dienstag annulliert werden, sagte ein Sprecher. Das seien etwa 10 Prozent aller für diesen Tag angesetzten Starts und Landungen. Rund 8000 Passagiere seien davon betroffen, die Fluggesellschaften hätten die meisten von ihnen aber frühzeitig informiert, so dass kaum Fluggäste überrascht am Schalter gestanden hätten.

Warnstreik am Flughafen München: Rund 150 Beschäfte legen Arbeit nieder

Hintergrund sind ganztägige Warnstreiks des Sicherheitspersonals an acht deutschen Flughäfen. In München legten rund 150 Beschäftigte seit 3.30 Uhr am Morgen die Arbeit nieder, wie Kai Winkler von der Gewerkschaft Verdi sagte. Damit beteiligt sich seinen Angaben zufolge ein Großteil des Sicherheitspersonals bei der Beschäftigten- und Warenkontrolle. Die Sicherheitskontrollen der Passagiere laufen in München hingegen ohne Einschränkungen. Anders als an anderen Flughäfen werden diese Kontrollen von der Sicherheitsgesellschaft München duchgeführt, die nicht bestreikt wird.

Flughafen München: Rund 100 Flüge fallen wegen Streik aus

Auch deshalb sind die Flugausfälle dem Sprecher zufolge vor allem auf die Warnstreikfolgen an anderen Flughäfen zurückzuführen. Weil etwa in Frankfurt auch die Passagierkontrolleure im Ausstand sind und von dort viele Flüge nach München gehen, tauchten diese auch in der Statistik des hiesigen Drehkreuzes auf.

Bei den Sicherheitschecks für das Personal gab es dem Flughafensprecher zufolge hingegen längere Schlangen. Auch die Waren, etwa für Duty-free-Shops, gelangten am Dienstag deutlich später in die Auslagen.

Update, 7.37 Uhr: Laut einem Sprecher des Flughafens München fallen etwa 100 Flüge aus. Bundesweit hat die Gewerkschaft Verdi an acht Flughäfen zum Warnstreik aufgerufen.

Update vom 15. Januar, 6.25 Uhr: Die Warnstreiks des Sicherheitspersonals am Flughafen München haben begonnen. Etwa 150 Beschäftigte haben die Arbeit niedergelegt, wie Kai Winkler von der Gewerkschaft Verdi am Dienstag sagte. Damit beteiligt sich laut seinen Angaben ein Großteil des Sicherheitspersonals von Personen- und Warenkontrolle. Wie viele Flüge am Drehkreuz München ausfallen oder verspätet sind, war zunächst unklar.

Dienstag Streik am Flughafen: Wer abhebt, wer am Boden bleibt

München - Verdi und der Beamtenbund (DBB) haben an acht deutschen Flughäfen zum Warnstreik aufgerufen. Gefährdet sind am Dienstag die Verbindungen zu den anderen bestreikten Flughäfen in Deutschland. Das sind: Hamburg, Hannover, Leipzig, Düsseldorf, Bremen, Frankfurt und Dresden.

Zwar seien in München die Passagierkontrollen nicht betroffen, teilte ein Sprecher des Flughafens am Montag mit. Doch das Personal, das die Mitarbeiter der Airlines kontrollieren soll, streikt.

Rund 50 Inlands-Flüge ab München haben die Lufthansa und Eurowings deshalb vorsorglich gestrichen. Besonders hart trifft es Reisende nach Hamburg: Von 25 Flügen fallen 16 aus. Auch Fluggäste, die nach Hannover wollen, haben es schwer: Von neun geplanten Flügen, finden heute sechs nicht statt. Vier von fünf Starts nach Leipzig und mindestens drei von sieben Flügen nach Bremen fallen aus. Drei Flüge nach Düsseldorf stehen ebenfalls auf der Streichungsliste.

Die Gewerkschaften Verdi und der Deutsche Beamtenbund haben an acht Flughäfen zum Warnstreik aufgerufen.

Wer allerdings nach Frankfurt will, könnte Glück haben: Nur einen einzigen Start in Richtung der Mainmetropole hat die Lufthansa bis zum Redaktionsschluss annulliert.

Auslandsflüge nur in Einzelfällen betroffen

Flüge ins Ausland sind nur in Einzelfällen betroffen: So fällt ein Flug nach Pisa, ein Flug nach Amsterdam, nach London oder Genf aus. Das seien aber Ausnahmen, sagte ein Flughafen-Sprecher.

Aber: Mit jedem Start, der ausfällt, fällt auch eine Landung weg. Das heißt, Städte-Urlauber und Geschäftsreisende könnten Probleme bekommen, wieder nach München zu kommen. Am Münchner Flughafen waren ursprünglich 1056 Starts und Landungen geplant – ein Zehntel fällt also aus.

Frankfurt trifft der Warnstreik deutlich härter: Von zwei bis 20 Uhr hebt kein einziger Flieger von Frankfurt ab. Der Flughafenbetreiber Fraport bittet die Fluggäste, zu Hause zu bleiben.

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi verlangt für die Mitarbeiter 20 Euro brutto in der Stunde, der DBB fordert einen Stundenlohn von 19,50 Euro. Bereits in der vergangenen Woche hatte es Warnstreiks des Flugsicherheitspersonals gegeben – zunächst am Montag an den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld, am Donnerstag dann in Düsseldorf, Köln/Bonn und Stuttgart.

Lesen Sie auch: Streik am Münchner Flughafen: Termin steht jetzt fest

Severin Heidrich/dpa

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