Auf der A-99

Trucker rast bei Aschheim in Stauende

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Das Führerhaus ist auf der Beifahrerseite völlig zertrümmert. 

Ins Heck seines Vordermanns  ist ein Trucker am Dienstag auf der A-99 bei Aschheim gedonnert. Er hatte einen Rückstau übersehen.

Aschheim - Seit der Dauerbaustellen zwischen Garching und dem Ostkreuz ist der Autobahn-Ostring zur Staufalle geworden - und zum Unfallschwerpunkt. Am Dienstag gegen 12 Uhr hat es wieder gekracht. Heftig.

Der 42-jährige Fahrer eines mit Medikamenten beladenen 40-Tonner aus Italien, unterwegs Richtung Norden, war auf das Heck eines abbremsenden Gespanns aufgefahren, gesteuert von einem 63-jährigen Oldenburgeer. Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass das Führerhaus vollständig zerstört und auf der Beifahrerseite stark eingedrückt wurde. Ein Meer aus Trümmern und Scherben verteilte sich über die Fahrbahnen. 

Schutzengel bei schwerem Lkw-Unfall

Feuerwehr - Gefahrgutunfall
Der Lkw-Fahrer hatte Glück und blieb unverletzt, sein Lastwagen ist allerdings schrottreif. © Thomas Gaulke
Feuerwehr - Gefahrgutunfall
Der Lkw-Fahrer hatte Glück und blieb unverletzt, sein Lastwagen ist allerdings schrottreif. © Thomas Gaulke
Feuerwehr - Gefahrgutunfall
Der Lkw-Fahrer hatte Glück und blieb unverletzt, sein Lastwagen ist allerdings schrottreif. © Thomas Gaulke
Feuerwehr - Gefahrgutunfall
Der Lkw-Fahrer hatte Glück und blieb unverletzt, sein Lastwagen ist allerdings schrottreif. © Thomas Gaulke
Feuerwehr - Gefahrgutunfall
Der Lkw-Fahrer hatte Glück und blieb unverletzt, sein Lastwagen ist allerdings schrottreif. © Thomas Gaulke
Feuerwehr - Gefahrgutunfall
Der Lkw-Fahrer hatte Glück und blieb unverletzt, sein Lastwagen ist allerdings schrottreif. © Thomas Gaulke
Feuerwehr - Gefahrgutunfall
Der Lkw-Fahrer hatte Glück und blieb unverletzt, sein Lastwagen ist allerdings schrottreif. © Thomas Gaulke

Der Fahrer  muss einen Schutzengel gehabt haben. Laut Polizei wurde er nur leicht verletzt. Bis auf einen kleinen Kratzer am Kopf entstieg der Trucker dem Wrack unverletzt, schildern es Augenzeugen. Glücklicherweise hatte er keinen Beifahrer dabei. 

Die ausgelaufenen Betriebsstoffe in Verbindung mit den Lebensmitteln sorgten auf der Fahrbahn für einen glitschigen Brei, der von der Autobahnmeisterei aufwändig mittels einer Kehrmaschine beseitigt werden musste. Die Ladung des nicht mehr fahrbereiten italienischen Sattelzuges bestand aus einigen Paletten Medikamente, die gekühlt werden mussten. Die Medikamente wurden durch die Feuerwehren Kirchheim und Aschheim per Hand in einen anderen Kühltransporter der gleichen Spedition, der zufällig vorbeikam, umgeladen. Für die Bergungs- und Aufräumarbeiten mussten zwei Fahrstreifen gesperrt werden. Der Verkehr wurde auf einer Fahrspur an der Unfallstelle vorbei geführt. In Fahrtrichtung Nürnberg baute sich ein rund zehn Kilometer langer Stau auf, der sich nur langsam auflöste. „In der Gegenrichtung kam es ebenfalls zu Behinderungen, da einige Autofahrer im Vorbeifahren unbedingt einen Blick auf die Unfallstelle werfen mussten“, kritisiert die Autobahnpolizei.

Im Einsatz war die Freiwillige Feuerwehr Kirchheim unter ihrem Kommandanten Franz Fischer mit 15 Mann; unterstützt von vier Kräften der Freiwilligen Feuerwehr Aschheim, die von einem Motorradunfall auf der Kreisstraße M-3 zwischen Aschheim und Unterföhring kamen. 

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