Eisleiche aus Ammersee gesägt - Toter identifiziert

Riederau - Am Ammersee ist bei den eisigen Temperaturen der vergangenen Wochen offenbar ein Toter im Eis festgefroren. Die Leiche musste in Riederau von der Feuerwehr aus dem Eis gesägt werden.

Frank H. war seit dem 4. Februar vermisst worden. 

Wie die Ingolstädter Polizei am Sonntag mitteilte, fand ein Anwohner am Samstagnachmittag die Leiche. Bei dem Toten handelt es sich um einen 64-jährigen Mann aus Herrsching. Er war seit dem 4. Februar vermisst worden. Am Samstag gegen 15.00 Uhr entdeckte ein Anwohner bei einem Spaziergang eine Männerleiche, die fest eingefroren in der Eisfläche des Ammersees war. Er verständigte die Polizei. Der Tote musste von der örtlichen Feuerwehr mit Werkzeugen aus der Eisfläche befreit werden. Seine Identität konnte aufgrund der Fahndungslichtbilder, die zur Suche nach dem Vermissten veröffentlicht worden waren, eindeutig geklärt werden. Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden am Tod des 64-Jährigen liegen nicht vor.

mm/dpa

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