Heirat und 200.000 Euro versprochen

"Braut" aus Freising im Internet abgezockt

Freising - Eine 48-jährige Freisingerin hatte sich bei einer Partnerbörse im Internet registriert und erhielt hier eine Kontaktanfrage. Ein Happy-End gab es nicht - ganz im Gegenteil.

Nach dem Austausch der privaten E-Mail-Adressen versprach der Kontakt-Interessent, der sich als Brite ausgab, der Freisingerin die Heirat und 200 000 Euro. Er gab vor, als NATO-Angehöriger in Syrien stationiert zu sein und deshalb derzeit nicht an sein Geld zu gelangen. Daher sei er etwas klamm. Auf die Bitte des Mannes hin überwies ihm die 48-Jährige in drei Tranchen insgesamt mehr als 4500 Euro an verschiedene Namen in Großbritannien.

Die Geldforderungen wurden immer dreister, zuletzt wollte der Auserwählte 30.000 Euro. Der Frau kam das dann doch spanisch vor und sie ging zur Polizei. Der Fall weist laut PI Parallelen zum hinlänglich bekannten Phänomen „Nigeria Connection“ auf. Nigerianische Banden hatten in den 80er-Jahren mit der Einführung von Fax-Geräten eine Art des „Vorschussbetrugs aus der Ferne“ erfunden.

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