Hatte der Verkauf von Ekel-Brot System?

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Mehrmals musste Müller-Brot in der Vergangenheit ungenießbares Brot vernichten. Die Staatsanwaltschaft klärt nun, was davon trotzdem in den Verkehr gelangte.''

Neufahrn/Landshut – In den Ermittlungen gegen Müller-Brot ist die Staatsanwaltschaft Landshut einen wichtigen Schritt weitergekommen.

Seit Mai 2010 ermittelt die Staatsanwaltschaft Landshut gegen einzelne Verantwortliche der Müller-Brot GmbH wegen Verstößen gegen das Lebensmittelgesetz. Es besteht der Verdacht, dass Waren in den Verkehr gelangten, die nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt waren. Jetzt zieht sich das Netz um Müller-Brot-Besitzer Klaus Ostendorf, Geschäftsführer Stefan Huhn, den kürzlich entlassenen Jürgen Kluge, und weitere ehemalige Geschäftführer und Abteilungsleiter enger.

Hygiene-Mängel: Hier wird das Müller-Brot entsorgt

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Wie die Staatsanwaltschaft gestern unserer Zeitung bestätigte, wurde am Donnerstag ein wichtiger Zeuge in den Ermittlungen gegen die Geschäftsleitung befragt. „Das war keine Putzkraft, sondern jemand, der Überblick innerhalb der Fabrik hatte“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft über den ehemaligen Unternehmensmitarbeiter. „Die Aussagen des Mannes erhärten den Verdacht, dass bewusst Waren in den Verkehr gebracht wurden, die dafür nicht geeignet waren“, so der Sprecher. Ein Indiz dafür, dass es Müller-Brot mit den Hygiene-Vorschriften strukturell und vorsätzlich nicht so genau genommen hat. Hatte das Verkaufen von Ekel-Brot etwa System?

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