Feuer: Hund rettet sich in Kleiderschrank

Karlsfeld - Da sage noch einer Tiere hätten keinen Verstand. Ein Hund hat sich in Karlsfeld vor den Flammen im Kleiderschrank in Sicherheit gebracht. Doch das war nicht der einzige spektakuläre Feuerwehreinsatz. 

Schräglage: Unbekannte Täter hatten das Auto umgestoßen.

Drei Einsätze beschäftigten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Karlsfeld allein am Ostersamstag. Die erste Alarmierung ging durch die integrierte Leitstelle in Fürstenfeldbruck schon am frühen Morgen ein - auslaufendes Öl aus einem Pkw müsse in der Jahnstraße aufgenommen werden. Vor Ort fanden die Helfer einen seitlich aufgestellten Renault Twingo. Unbekannte Personen brachten das am Hallenbad Karlsfeld geparkte Fahrzeug in diese ungewöhnliche Position. Auslaufendes Motorenöl wurde mittels Ölbinder aufgenommen, der Pkw wieder auf Normalposition gebracht. Die Einsatzstelle wurde den Polizeibeamten übergeben.

Eine weitere Alarmierung mit dem Stichwort „Zimmer brennt - ohne Personen in Gefahr“ ging dann am Abend ein. Binnen weniger Minuten waren insgesamt 24 Einsatzkräfte in der Allacher Straße vor Ort, ein Trupp verschaffte sich unter schwerem Atemschutz mit Hilfe von Brechwerkzeug Zugriff zur Wohnung. Die Ursache der starken Rauchentwicklung fand sich auf dem Herd in der Küche, hier wurde angebranntes Essen vorgefunden. Ein in der Wohnung befindlicher Hund, der sich im Kleiderschrank in Sicherheit gebracht hatte, wurde von den Helfern ins Freie gebracht und beruhigt. Die Essenreste im Topf wurden vor der Haustüre abgelöscht, die Wohnung mittels Hochdrucklüfter entraucht. Nach einer Stunde waren alle Arbeiten abgeschlossen.

Bereits bei der Abfahrt von der Einsatzstelle Allacher Straße ging kurze Zeit später die Meldung eines Dachstuhlbrandes in der Münchner Straße ein. Ein Anrufer wählte den Notruf, nachdem Rauch über einem anliegenden Gebäude zum Vorschein kam. Nachdem die Münchner Straße erfolglos abgesucht wurde, stellte sich schnell heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Auf der Wögerwiese wurde ein angemeldetes Osterfeuer abgebrannt - die tatsächliche Ursache der Rauchentwicklung. Die Feuerwehrler rückten wieder ab.

dn

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