Sau geschlachtet: Stall und Stadel abgebrannt

Offenbar hat der 48-jährige Landwirt, ein gelernter Metzger, eine Hausschlachtung durchgeführt. Um die Borsten an einer geschlachteten Sau zu entfernen, setzte der Mann einen Gasbrenner ein.

Hirschenhausen - Weil ein Landwirt auf seinem Hof bei Hirschenhausen ein Schwein geschlachtet hat, ist sein Stall und sein Stadel abgebrannt. Wie das passieren konnte.

Offenbar hat der 48-jährige Landwirt, ein gelernter Metzger, eine Hausschlachtung durchgeführt. Um die Borsten an einer geschlachteten Sau zu entfernen, setzte der Mann einen Gasbrenner ein. Das Abflammen in unmittelbarer Nähe zu den offen stehenden Stalltüren des Schafstalles war fatal: Funken entzündeten das eingestreute trockene Stroh, ein darunter liegender Heustock fing sofort Feuer. Die Kripo ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung.

Stadelbrand nach Schlachtung

Stadelbrand nach Schlachtung

Der Großbrand vernichtete am Samstag kurz nach neun Uhr das landwirtschaftliche Stall- und Stadelgebäude im Weiler Hanneshof bei Hirschenhausen in der Gemeinde Jetzendorf.

Aus dem Gebäude konnten 35 Schafe gerettet werden. Die Feuerwehrmänner konnten zudem ein Übergreifen der Flammen auf das Wohngebäude des Einsiedlerhofes verhindern.

Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Schaden auf 200 000 Euro. Sieben Feuerwehren mit rund 90 Kameraden aus Jetzendorf, Hilgertshausen, Petershausen, Eisenhofen, Hirschenhausen, Pfaffenhofen sowie die Feuerwehr Allershausen mit einer Drehleiter, der Katastrophenschutz und Rettungskräfte waren im Einsatz. (fh)

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