Rutsch-Unfall in Therme: Badegäste verletzt

Im Rutschenparadies Galaxy ereignete sich am Freitagabend der Unfall. foto: fkn

Erding - Eine große Anzahl Rettungskräfte wurde am Freitagabend zur Therme Erding beordert. Im Rutschenparadies Galaxy hatten sich fünf Gäste an der Wildwasserrutsche teils erhebliche Schnittverletzungen zugezogen.

Gegen 20. 31 Uhr war auch eine Streife der Polizeiinspektion Erding zur Therme geschickt worden. Polizeioberkommissar Josef Mairoth: „Die Beamten haben festgestellt, dass es sich bei den Verletzten um vier Jungen im Alter von 13 und 14 Jahren sowie eine junge Frau von 19 Jahren handelte. Sie hatten im Rutschenbereich Galaxy teils erhebliche Schnittwunden an Armen und Beinen davongetragen, welche bereits durch insgesamt sechs Sanitäter und zwei Notärzte erstversorgt wurden.“ Nach der ärztlichen Behandlung im Kreiskrankenhaus Erding - die Wunden eines der Burschen mussten genäht werden - konnten alle Verletzten das Krankenhaus wieder verlassen.

Streifzug durch die Therme Erding

Streifzug durch die Therme Erding

Als Ursache für die Verletzungen machten Polizei und Galaxy-Personal eine Art Abdeckplatte im Auslauf der Wildwasserrutsche am Übergang zum Rutschenbecken aus. Mairoth: „Diese Platte hatte sich gelöst und war verschoben, so dass darunter liegende Befestigungen freigelegt waren, an denen sich die fünf Rutschenden verletzt haben.“

Der Polizeioberkommissar lobt das Personal: „Der schnellen Reaktion der Rutschenaufsicht der Therme Erding war es zu verdanken, dass keine weiteren Personen verletzt wurden.“ Sofort, nachdem der erste verletzte Galaxy-Gast festgestellt worden war, veranlasste die Aufsicht die Sperrung der Rutsche. Die Verletzungen der weiteren vier Personen konnten laut Mairoth nicht mehr verhindert werden, da diese sich offenbar schon in der Rutsche befanden.

Die Anlage war laut Polizei ordnungsgemäß TÜV-geprüft. Warum sich die Platte gelöst hatte, sei bisher nicht bekannt.

Das kann auch der Geschäftsführer des Galaxy, Marcus Maier, noch nicht erklären. Er kann allerdings genau sagen, was zu dem Unglück geführt hat: „Die Latte, mit der die Folie am Übergang von der Wildwasserrutsche zum Becken befestig ist, hatte sich gelöst. Sie ist mit großen Schrauben befestigt. Die standen danach heraus, und an ihnen haben sich die Rutschenden verletzt.“ Laut Maier hat man nach eingehender Begutachtung des Schadens eine Lösung gefunden, so dass die Wildwasserrutsche am Sonntag wieder in Betrieb genommen werden konnte.

ml

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