Hätten Sie die Millionen-Frage gewusst?

Graf aus Zorneding gewinnt 500.000 Euro bei Jauch

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Christoph Graf von Schönburg hat bei "Wer wird Millionär?" 500.000 Euro gewonnen

Zorneding - Christoph Graf von Schönburg aus Zorneding ist der Cousin von Gloria von Thurn und Taxis und hat an Oscar-prämierten Kinofilmen mitgewirkt. Am Freitagabend gewann er bei  "Wer wird Millionär?" 500.000 Euro.

"Willkommen zu 'Wer wird Millionär?'. Mit einem hochgefährlichen Kandidaten", stellte Günther Jauch seinen Gast dem Fernsehpublikum am Freitagabend vor. Fans der Quizshow hätten Christoph Graf von Schönburg allerdings schon aus der Sendung vom Montag kennen können. Da hatte er bereits 64.000 Euro erspielt, bevor der Gong das Ende der Folge verkündete.

Mit noch drei übrigen Jokern startete der 50-Jährige am Freitag seinen Angriff auf die Million - und gab dann doch nach der 500.000-Euro-Frage auf. Günther Jauch gratulierte mit den Worten "Sie haben alles richtig gemacht! Herzlichen Glückwunsch!"

Der Graf aus Zorneding hatte über 14 Fragen hinweg mutig gespielt, hoch gepokert und sich nicht verzockt. Damit toppte er nicht nur den Gewinn seiner Frau Astrid, die 2006 bei "Wer wird Millionär?" 32.000 Euro gewonnen hatte, sondern auch seine berühmte Cousine Gloria von Thurn und Taxis. Die Fürstin hatte beim Prominentenspecial im Juni dieses Jahres 64.000 Euro für einen guten Zweck erspielt.

Erst bei der Millionen-Frage "Mit der Drake-Gleichung berechnet man die Wahrscheinlichkeit von...?"

A: Vierlingsgeburten

B: Erdbeben

C: Lottogewinnen

D: außerirdischer Intelligenz (richtige Antwort D)

Zornedinger Graf wirkte bei "Das Leben der Anderen" mit

stieg Christoph Graf von Schönburg aus. Zu diesem Zeitpunkt hatte er keinen Joker mehr und hätte volles Risiko gehen müssen. Aber er entschied sich anders: "Ich wäre sehr nah bei Antwort C, aber ich zocke nicht. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich steige aus: 500.000 Euro sind großartig!"

Natürlich entlockte Günther Jauch dem 50-Jährigen auch, wofür er den Gewinn ausgeben will. Der Adelsspross plant, sein Heimkino zum Filmpalast aufzurüsten, einen Kurzfilm zu drehen und nach Australien zu reisen.

Wenn Christoph Graf von Schönburg nicht auf dem Kandidatenstuhl bei Jauch sitzt, arbeitet er als freiberuflicher Sounddesigner. Außerdem konnte sich der Zornedinger als Tongestalter im Oscar-prämierten Film "Das Leben der Anderen" und in Loriots "Papa ante Portas" verewigen.

pie

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