Zwei Fahrzeuge touchierten sich

Mega-Stau nach Unfall auf der A8

Brunnthal - Autofahrer brauchten am Montagabend auf der A8 nahe Brunnthal gute Nerven. Ein Unfall hatte nämlich einen langen Stau nach sich gezogen, der bis nach Weyarn reichte.

Es war ein zum Glück unspektakulärer Unfall, der auf der A8 am Montagabend aber einen langen Stau nach sich zog.

Gegen 17.40 Uhr war eine 20-Jährige aus Landsberg am Autobahnkreuz München Süd in Richtung Norden unterwegs. Am Beginn der Abbiegespuren nach Nürnberg beziehungsweise Giesing lenkte die junge Frau ihren Fiat laut Polizei auf die linke der drei Abbiegespuren - doch dabei hatte sie offenbar einen dort fahrenden BMW übersehen, an dessen Steuer ein 51 Jahre alter Münchner saß. Der Fiat touchierte den BMW seitlich.

Der Zusammenstoß war so heftig, dass beide Wagen nicht mehr fahrbereit waren und zwei der drei Abbiegespuren blockierten. Da zunächst die Rede davon war, dass noch mehr Fahrzeuge sowie ein Motorrad in den Unfall verwickelt gewesen sein sollen, war der Rettungsdienst sowie die Feuerwehr Hofolding mit drei Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften angerückt. Die Retter hatten mit mehreren Verletzten gerechnet. Doch der Motorradfahrer hatte lediglich angehalten, um seine Hilfe anzubieten. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt.

Gute Nerven brauchten dafür aber die Autofahrer. Denn der Unfall hatte einen erheblichen Rückstau nach sich gezogen, der zeitweise bis über die Anschlussstelle Weyarn hinaus reichte - also satte 20 Kilometer.

mol

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

64 Schüler warten auf BOB - wenig später haben sie Tränen in den Augen
64 Schüler warten auf BOB - wenig später haben sie Tränen in den Augen
„Park-Abzocke“? Kunde ist wütend über Strafzettel - 30 Euro obendrauf nach Einkauf
„Park-Abzocke“? Kunde ist wütend über Strafzettel - 30 Euro obendrauf nach Einkauf
„Ich dachte, die Welt geht unter“: Feuerwehr-Großeinsatz zu denkbar schlechtem Zeitpunkt
„Ich dachte, die Welt geht unter“: Feuerwehr-Großeinsatz zu denkbar schlechtem Zeitpunkt
So traurig: Der Zugang zu dieser atemberaubenden Attraktion ist seit acht Jahren gesperrt
So traurig: Der Zugang zu dieser atemberaubenden Attraktion ist seit acht Jahren gesperrt

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.