Im Freisinger Berufsverkehr

Unfall auf der B301 sorgt für Vollsperrung: Pkw kracht in Gegenverkehr

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Mit dem Rettungsspreizer mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Freising den Fahrer des stark demolierten BMW aus seinem Fahrzeug befreien. Die B 301 war nach dem Unfall rund zwei Stunden gesperrt.

Drei Verletzte forderte am Donnerstagmorgen ein Auffahrunfall auf der B 301 in Lerchenfeld ein schwerer Verkehrsunfall: Ein Pkw krachte bei einem Überholversuch in den Gegenverkehr.

Freising – Es war gegen 6.15 Uhr, als ein Auto in Höhe Texas Instruments nach der Abfahrt von der Isarstraße auf dem Beschleunigungsstreifen zur B 301 bremsen und stehen bleiben musste – eine Einfahrt war wegen des dichten Verkehrs nicht möglich. Bald schon stellten sich zwei weitere Pkw hinten an. Die beiden hinteren Pkw nutzten eine Lücke und zogen raus. Auch der Erste sah seine Zeit gekommen und fuhr noch schnell auf die B 301. Dessen Hintermann, einem SUV-Fahrer, ging das offenbar nicht schnell genug: Er gab Gas und setzte zum Überholen an. Der Platz reichte aber nicht aus: Er krachte auf der Gegenfahrbahn in einen 3er-BMW.

Der BMW-Fahrer wurde durch den heftigen Aufprall in seinem Wagen eingeklemmt. Feuerwehrkräfte aus beiden Wachen waren zur Befreiung alarmiert worden. Mit dem hydraulischen Spreizer wurde zunächst die Fahrertür entfernt. Die weiteren Arbeiten gestalteten sich dann schwierig: Weil das Auto durch die Wucht des Aufpralls sehr stark demoliert war, steckte der rechte Fuß des Fahrers zwischen Mittelsäule und Fußablagebrett fest.

Mit mehreren Geräten, unter anderem einem hydraulischen Zylinder, verschafften sich die Kräfte Zugang und konnten anschließend das Fahrzeug so weit auseinander drücken, bis der Fuß befreit war. Abschließend wurde der Patient dem Rettungsdienst übergeben. Darüber hinaus sorgten die Kräfte aus Lerchenfeld und der Hauptfeuerwache für die Regelung des Verkehrs an der Einsatzstelle. Die B 301 war für mehr als zwei Stunden zwischen der Abzweigung Lerchenfeld und der Autobahn A 92 komplett gesperrt.

Die Auswirkungen des Unfalls in Lerchenfeld waren im ganzen Stadtgebiet von Freising zu spüren, wo sich die Autofahrer am frühen Morgen ihre Ausweichrouten suchten. Im Einsatz waren die Feuerwehr Freising mit fünf Fahrzeugen und rund 30 Einsatzkräften, das BRK mit mehreren Rettungswagen und dem Notarzt sowie die Polizei.

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