Unfall auf der B318: Fünf Personen verletzt

Gefährliche Kollision: Ein schwerer Unfall hat sich am Samstag auf der B318 bei Fichtholz ereignet. Dabei war ein 50-Jähriger mit seinem Citroën mit einem Renault zusammengestoßen. Fünf Menschen, davon zwei Kinder, wurden verletzt.

Holzkirchen - Weil ein 50-jähriger Münchner mit seinem Citroën auf die Gegenfahrbahn geraten ist, ist es am Samstag zu einem schweren Unfall auf der B318 gekommen. Dabei erlitten fünf Personen Verletzungen.

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B318, kurz vor der Autobahnauffahrt Holzkirchen, sind am Samstag fünf Personen verletzt worden. Davon zwei Buben im Alter von fünf und acht Jahren.

Gegen 15.10 Uhr fuhr ein 50-jähriger Münchner mit seinem Pkw Citroën von der Autobahn kommend auf der B 318. Aus noch ungeklärter Ursache geriet er plötzlich auf die Gegenfahrbahn. Ein 42-jähriger Münchner, der gerade mit seinem Pkw Renault in der Gegenrichtung vom Tegernsee aus kommend unterwegs war, versuchte noch nach rechts auszuweichen. Jedoch konnte er einen frontalen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Die beiden Fahrzeuge prallten aufeinander, dabei schleuderte es den Renault nach rechts von der Fahrbahn.

Fünf Verletzte nach Unfall auf der B318

Fünf Verletzte nach Unfall auf der B318

Der Citroën kam quer auf der Straße zum Stehen. Der 50-jährige Lenker wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Die Rettungskräfte der Feuerwehren Holzkirchen, Föching und Otterfing mussten ihn mit einer Rettungsschere bergen. Der 50-Jährige erlitt schwerste Verletzungen, sodass ihn ein Rettungshubschrauber in eine Münchner Klinik fliegen musste. Seine beiden fünf und acht Jahre alten Söhne, die sich bei dem Unfall auf dem Rücksitz befanden, kamen ebenfalls mit mittelschweren Verletzungen in ein Münchner Krankenhaus. Der Fahrer des Renault und seine 48-jährige Beifahrerin konnten sich selbst aus ihrem Fahrzeug befreien. Sie wurden ebenfalls mittelschwer verletzt. Da die Frau eine Augenverletzung davontrug, lieferten sie die Rettungskräfte in eine Münchner Spezialklinik ein.

Die Staatsanwaltschaft hat nun ein unfallanalytisches Gutachten angeordnet. Die Fahrbahn blieb bis zur Bergung der Fahrzeuge für circa zweieinhalb Stunden komplett gesperrt. Die Feuerwehr leitete den Verkehr um. An den Autos entstand jeweils ein Totalschaden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 15 000 Euro.

Marlene Kadach

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