Unfall-Drama: Wrack zu hart für die Retter

Ebersberg - Frontalcrash bei Regen! Auf der B 304 (Ortsumgehung Ebersberg) sind am Sonntag um 3.45 Uhr ein ­Audi A3 und ein Lancia kollidiert.

In beiden Fahrzeugen saßen je drei Menschen, alle wurden schwer verletzt. Bei der Bergung der Opfer stießen die Retter auf ungeahnte Probleme.

Während die Bergung der Opfer aus dem Lancia (ein Elternpaar mit einem Kind) keine Schwierigkeiten bereitete, versagte bei dem Audi die Rettungsschere.„Auf dem Rücksitz befand sich ein Mann mit dem Verdacht auf eine Wirbelverletzung“, sagte Kreisbrandrat Gerhard Bullinger der tz. „Wir wollten ihn möglichst schonend durch das Dach bergen.“

Die Holme ließen sich aber nicht durchtrennen, die Rettungsschere war für den zähen Stahl des neuen Audi zu schwach. Man habe es mit einer Metallsäge versucht, doch auch diese habe versagt. Auch das Studium der Fahrzeug-Konstruktion am Computer brachte die Helfer nicht weiter.

Man habe den Verletzten dann trotz aller Risiken durch die Tür bergen müssen. Bullinger: „Für uns war das eine völlig neue Erfahrung.“ Man suche jetzt mit den Autoherstellern nach einer Lösung des Problems.

Ebu.

Rubriklistenbild: © Gaulke

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