Unfallserie auf A 95: Eine halbe Million Euro Blechschaden

Schwer verletzt wurde der Fahrer dieses Peugeot in eine Unfallklinik geflogen. Er ist außer Lebensgefahr. Foto: Hermsdorf

Wolfratshausen/Schäftlarn - 28 Verkehrsunfälle und ein Gesamtsachschaden in Höhe von gut 500 000 Euro: Das ist die endgültige Bilanz der Polizei nach der Unfallserie auf der A 95 am Wochenende.

Durch den Wintereinbruch mit Graupel- und Schneeschauern hatte sich die Autobahn am Samstagvormittag zwischen der Anschlussstelle Wolfratshausen und dem Starnberger Dreieck für die Autofahrer in eine Rutschbahn verwandelt (wir berichteten). Obwohl der Asphalt zum Teil vollständig mit Schnee bedeckt war, drosselten einige Leichtsinnige nicht das Tempo ihrer Pkw. Konsequenz dieser „fatalen Kombination“, wie die Polizei es nannte: Eine Unfallserie, bei der bis Samstagnachmittag zwölf Personen zum Teil schwer verletzt worden sind. Der Fahrer Peugeot musste laut Hubert Schwaiger, Leiter der Verkehrspolizeiinspektion (VPI) Weilheim, mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Der Mann sei inzwischen außer Lebensgefahr.

A95: Unfälle zwischen Beuerberg und Wolfratshausen

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Um die Unfälle abarbeiten zu können, hatte die VPI zusätzliche Beamte aus Starnberg, Wolfratshausen, Geretsried und Garmisch-Partenkirchen angefordert. Zwischen 11 und 17 Uhr war die A 95 zwischen Wolfratshausen und Schäftlarn komplett gesperrt. „Über die Umleitung kamen die Fahrer zumindest ein wenig vorwärts“, berichtet Schwaiger. „Wären die Autos weiter im Schritttempo auf der Autobahn unterwegs gewesen, hätte sich ein Superstau gebildet.“ (dor)

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