Ungewöhnliches Geständnis nach Verkehrskontrolle

Dachau - Ein 15-jähriger Rollerfahrer hat sich am Mittwoch Nachmittag in Dachau von der Polizei erwischen lassen. Der Bursche fuhr nicht nur zu schnell, sondern hatte auch einiges zu erzählen.

Einen nicht ganz alltäglichen Verstoß hat am Mittwochnachmittag die Polizei in Dachau festgestellt. In der 30er Zone der Eduard-Ziegler-Straße wurde ein 15-jähriger Rollerfahrer mit 44 Stundenkilometern gemessen und angehalten. Eigentlich nicht so schlimm, der Verstoß, doch es kam dicker:

Denn der Schüler platzte gleich damit heraus, dass der Mofaroller sogar 70 Sachen gehe und er nur deshalb so „verantwortungsvoll“ gefahren sei, weil er keinen Führerschein sondern nur eine Mofa-Prüfbescheinigung habe. Außerdem transportiere er seinen dreijährigen Bruder auf dem Schoß - na klar, denn hinten könnte der Knirps ja herunterfallen!

Die Fahrt war für die beiden jedenfalls zu Ende und der Kaufinteressent des Rollers, zu dem der 15-Jährige eigentlich unterwegs war, wird sich nach einem anderen Gefährt umsehen müssen, der Roller wurde sichergestellt.

Neben der Verkehrsordnungswidrigkeit erwartet den Schüler eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, da er nur einer Mofa-Prüfbescheinigung besaß. Und all der Ärger nur wegen der Fahrt zum eigentlich geplanten Verkauf des Rollers. Da kullerten schließlich auch noch ein paar Tränen bei dem Jugendlichen, und er trottete mit seinem kleinen Bruder nach Hause. (pid)

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