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Tragischer Betriebs-Unfall bei München: Arbeiter fällt 300 Kilo schwere Palette auf den Kopf

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Von: Günter Hiel

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Rettungshubschrauber
Mit einem Rettungshubschrauber wurde der 37-Jährige in eine Klinik geflogen (Symbolbild). © DRF

Bei einem tragischen Betriebsunfall ist einem Arbeiter in Unterschleißheim bei München eine 300 Kilogramm schwere Palette auf den Kopf gefallen.

Unterschleißheim - Ein 37-Jähriger ist am Freitag bei einem Betriebsunfall in einer Lagerhalle einer Logistikfirma in der Ohmstraße Unterschleißheim (Landkreis München) von einer 300 Kilo schweren Palette am Kopf getroffen und schwer verletzt worden.

Den schweren Betriebsunfall am Freitag, 21.01.2022, gegen 15.10 Uhr, schildert die Polizei so: Ein 45-Jähriger Münchner arbeitete mit einem Elektrostapler in einer Lagehalle einer Logistikfirma an der Ohmstraße in Unterschleißheim. Er transportierte mehrere mit Kartonagen beladene Paletten auf einer Empore. Diese Paletten sollte ein Kollege im weiteren Arbeitsschritt mit einem Gabelstapler von der fünf Meter höher gelegenen Empore herunterheben.

Unterschleißheim: Staplerfahrer stößt gegen Palette - die stürzt von Empore in die Lagerhalle

Als der 45-jährige Fahrer des Elektrostaplers eine weitere mit Kartonagen beladene Europalette in Richtung des Absatzes der Empore beförderte, stieß er laut Polizei gegen eine andere abgestellte Palette, die fünf Meter nach unten in die Lagerhalle fiel. Diese traf einen 37-Jährigen Kollegen, der gerade in den Bereich unterhalb der Empore getreten war, am Kopf. Der Mann wurde schwer verletzt und durch einen Notarzt vor Ort behandelt.

Nach Unfall mit 300-Kilo-Palette bei München: Kriseninterventionsteam betreut die Kollegen

Der Schwerverletzte kam mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus. Ein Kriseninterventionsteam betreute die Kollegen, meldet die Polizei. Die Aufnahme des Betriebsunfalls und die ersten Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung erfolgten durch die Verkehrspolizei. Im Rahmen der Aufnahme wurde insbesondere ein Sachverständiger hinzugezogen. Die weiteren Ermittlungen führt die Verkehrspolizei.

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