Finanzsspritze vom Staat

Feuerwehr: Zuschuss für Werbekampagne

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Bayern lässt sich die Nachwuchsförderung bei den Feuerwehren etwas kosten

Unterschleißheim - Bayern lässt sich die Nachwuchsförderung bei den Feuerwehren etwas kosten. Der Staat stellt Geld für eine Werbekampagne zur Verfügung.

Für die Fortsetzung einer Werbekampagne im nächsten Jahr stellt der Staat 275 000 Euro zur Verfügung, wie Innenminister Joachim Herrmann (CSU) bei der Jahresversammlung des Landesfeuerwehrverbandes am Freitag in Unterschleißheim bei München sagte. „Die Nachwuchsgewinnung ist eine Kernaufgabe der kommenden Jahre“, erläuterte Herrmann. An der auf drei Jahre angelegten Kampagne habe sich der Freistaat bisher mit mehr als 800 000 Euro beteiligt.

In Bayern leisten über 330 000 Einsatzkräfte in rund 7700 Freiwilligen Feuerwehren, sieben Berufsfeuerwehren sowie 232 Werks- und Betriebsfeuerwehren Dienst. Wie wichtig dies ist, habe sich erst bei der Hochwasserkatastrophe im Juni gezeigt. „In der Spitze kämpften hier pro Tag rund 20 000 Einsatzkräfte gegen die Fluten“, rechnete der Minister vor. „Bayernweit waren insgesamt rund 100 000 Einsatzkräfte an der Bewältigung des Hochwassers beteiligt.“ Bei seiner Versammlung feierte der Landesfeuerwehrverband sein 20-jähriges Bestehen.

dpa

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