Strauß-Vertrauter und CSU-Vordenker Wilfried Scharnagl ist tot

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Feuerwehr muss alle fünf Minuten ausrücken

Unwetter über Starnberg - im Video: Autos kämpfen sich durch überflutete Straße

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Land unter im Landkreis Starnberg. Das Video sehen Sie unten in voller Länge.

Alle fünf Minuten ein Einsatz: Schwerpunkt des Unwetters am Dienstagabend war die Kreisstadt Starnberg. Acht Feuerwehren waren stundenlang im Einsatz.

Starnberg - Fast 50 Einsätze in vier Stunden, das macht alle fünf Minuten einen: Die Feuerwehren hatten am Dienstagabend in Starnberg beim Unwetter alle Hände voll zu tun.

Unter anderem waren die Straßen im Landkreis hoffnungslos überflutet, wie hier im Video eindrücklich zu sehen ist:

Gegen 18 Uhr liefen die ersten Einsätze in Starnberg auf. Kommandant Markus Grasl richtete im Feuerwehrhaus eine eigene kleine Leitstelle ein und verteilte die Einsätze von dort. Schnell war klar, dass Unterstützung nötig war: Im Lauf des Abends kamen Feuerwehren bis aus Hechendorf nach Starnberg. Insgesamt waren rund 90 Mann im Einsatz. Nicht allein in der Kernstadt, auch in Söcking und Percha, bei Wangen und in Perchting. 

Schwerpunkt waren vollgelaufene Keller und Garagen. Mitten im Unwetter kam es zu einem Unfall am Bahnhof See, bei dem die Feuerwehr aber nicht eingreifen musste. Wenig später musste Grasl einen kompletten Löschzug aus den Unwettereinsätzen abziehen - am Nepomukweg qualmte es stark. Ein Feuer gab es dort aber nur in einem Grill. 

Nach 22 Uhr ebbte die Zahl der Einsätze ab, es musste an der Münchner Straße noch einen Tiefgarage ausgepumpt werden, da der Kanal die Wassermassen nicht mehr ablaufen lassen konnte. Das THW musste an Possenhofener Straße einen kleineren Erdrutsch von einer Baustelle absichern. 

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