Schock in Vaterstetten

Rollstuhlfahrer stürzt ins Gleis

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Wegen eines Bedienungsfehlers ist ein Rollstuhlfahrer in Vaterstetten aufs Gleis gestürzt.

Vaterstetten - Ein Rollstuhlfahrer ist in Vaterstetten vor einer herannahenden S-Bahn aufs Gleis gestürzt. Nur der schnellen Reaktion des Lokführers ist es zu verdanken, dass der Behinderte nicht überrollt wurde.

Unglaubliches Glück hatte zum Jahresanfang ein Rollstuhlfahrer am Bahnhof in Vaterstetten. Am Donnerstag war der 68-Jährige samt seinem Gefährt am S-Bahnhaltepunkt Vaterstetten ins Gleis gestürzt. Er verletzte sich dabei nur leicht. Eine einfahrende S-Bahn konnte vom Lokführer gerade noch rechtzeitig gestoppt werden.

So ist es passiert: Kurz nach 15 Uhr befuhr der 68-jährige Vaterstettener mit seinem Rollstuhl den Haltepunkt in Vaterstetten. Wie er vor der Polizei einräumte, verlor er aufgrund eines Bedienungsfehlers die Kontrolle über seinen Elektrostuhl und stürzte rückwärts in den Gleisbereich. Der Triebfahrzeugführer einer einfahrenden S4 erkannte die lebensgefährliche Situation, leitete eine Schnellbremsung ein und kam rechtzeitig vor dem hilflosen Mann und seinem Rollstuhl zum Stehen.

Der ansprechbare 68-Jährige trug nach dem ersten Anschein lediglich Platzwunden am Kopf davon. Er wurde zur weiteren Behandlung in ein Klinikum transportiert. Aufgrund des Vorfalles kam es zu einer knapp halbstündigen Gleissperrung und dadurch zu Verspätungen im S-Bahnverkehr.

Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.

ez

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