Polizei greift hart durch

Verbotene Prostitution im Landkreis Freising

Freising - Besuch von der Kriminalpolizei Erding bekamen eine 44-jährige Freisingerin und eine 27-jährige Moosburgerin, weil sie über einschlägige Internetforen ihre Liebesdienste anboten.

Zeitungsjournalisten, die sich mit dem Thema Internetprostitution beschäftigten, stießen im Rahmen ihrer Recherchen auf die beiden Damen und machten die Kriminaler darauf aufmerksam. In einschlägigen Foren boten die beiden Damen ihre Dienste an.

Die Foren sind in sich geschlossen, sodass die Damen nur kontaktiert werden konnten, wenn sich die Freier dort registrierten. Nach telefonischer Kontaktaufnahme kam es dann zumindest bei einer Dame zu Schäferstündchen in Hotels.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass zwar eine Verordnung des Freistaates aus dem Jahr 1989 die Prostitution in Gemeinden mit mehr als 30.000 Einwohner grundsätzlich möglich macht, jedoch die Ausübung eines solchen Gewerbes nach wie vor in Freising und Moosburg verboten ist.

Im vorliegenden Fall waren die Damen zum ersten Mal auffällig und müssen mit einem Bußgeld des Landratsamtes Freising rechnen. Im Wiederholungsfall wird sich die Staatsanwaltschaft im Rahmen eines Strafverfahrens der beiden annehmen.

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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