Angeklagter offenbar psychisch gestört

Vorwurf: Freundin im Keller misshandelt

Poing - Eine schreckliche Quälerei wird vor dem Landgericht verhandelt. Angeklagt ist ein 28-Jähriger aus Haar. Er soll vor anderthalb Jahren in einem Keller in Poing seine damalige Freundin (36) schwer misshandelt haben.

Er zwang sie zu fürchterlichen Sexpraktiken. Erst der Diebstahl von elektronischen Geräten im Januar vergangenen Jahres enlarvte ihn als Täter. Offenbar ist der Mann schwer psychisch gestört. Er befindet sich momentan in der Psychiatrie. Im Verfahren geht es um seinen Verbleib in der Einrichtung. Deshalb verfolgte der renommierte Gutachter Henning Saß den Prozess.

An die Geschehnisse konnte sich der Angeklagte zu Prozessauftakt nur bruchstückhaft erinnern. Das Gericht war deshalb auf die Aussagen der gepeinigten Frau angewiesen. Die 36-Jährige wollte nach den Greueltaten nur unter Ausschluss des Angeklagten verhandeln. Deshalb wurde der Prozess in einen Sitzungssaal verlegt, der eine Videovernehmung in einen anderen Raum zulässt. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit wurde dann das Opfer vom Richter vernommen. Demnach war es auch vor der Kellerattacke zu Übergriffen im vermeintlich einvernehmlichen Geschlechtsverkehr gekommen. Mehrmals drohte der Angeklagte, seine Freundin umzubringen. Der Prozess dauert an. wal

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