Wo sind die Verstecke?

Waldläufer: Polizei sucht seine Waffen

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Am Mittwoch suchten Polizisten den Wald bei Geltendorf ab.

Geltendorf - Das blutige Ende des „Waldläufer“-Räubers Jürgen P. (49) aus Geltendorf hatte am Mittwoch ein Nachspiel: Die Polizei durchsuchte ein Waldstück nach Waffen.

100 Polizisten durchsuchten das Waldstück nahe des Geltendorfer Bahnhofs, in dem der Serienräuber am 25. Mai nach einem Schusswechsel mit der Polizei getötet wurde. Die Beamten suchen Erd-Depots, die der Waffennarr dort angelegt haben könnte. Denn: Er besaß offensichtlich mehr Waffen, als bislang in seinem Auto und seiner Wohnung in Türkenfeld gefunden wurden.

Die Polizei nimmt daher an, das Jürgen P. eine Vielzahl von Waffen vergraben haben könnte – zumal er sich offenbar sehr häufig in dem Waldstück aufhielt: „Wir nehmen diesen Hinweis ernst – zumal Waffenverstecke im Wald eine ernsthafte Gefährdung der Öffentlichkeit darstellen könnten“, erklärte Hans-Peter Kammerer, Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord.

Hier durchsucht die Polizei die Wohnung des Schützen

Geltendorf-Schütze: Polizei durchsucht Wohnung in Türkenfeld

Bis zum Abend wurden neben allerhand Müll nur einige Projektile und Dosen gefunden, in denen P. eventuell Schwarzpulver aufbewahrt haben könnte.

Dorita Plange

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